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Seit über 10 Jahren werden LEADER-Projekte in der LEADER Region Landkreis Fürth umgesetzt. Sie zeichnen sich durch ihre Einzigartigkeit, völlig neue Ansätze zur Verbesserung der Lebensqualität und die Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Akteure in unserer Heimat aus. Dadurch entstehen ständig neue Impulse für den gesamten Landkreis.

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Förderperiode 2023-2027

Förderung von Klima- und Umweltschutz

Naturnah. Offen. Miteinander

Der Kirchweihplatz wird neu gedacht

Projekttitel: Umgestaltung der Außenanlage Kirchweihplatz Buttendorf

Projektträger: Kärwmadli und Kärwaboum Buttendorf e.V.

Beschlossene LEADER-Förderung: 80.277 €

Entwicklungsstand: LAG-Beschluss

 

Inhalt: 

Der Kärwamadli und Kärwaboum Buttendorf e.V. plant, den Kirchweihplatz grundlegend umzugestalten und ihn künftig der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Geplant ist ein naturnaher Treffpunkt, der als offener Raum generationenübergreifende Begegnungen, gemeinschaftliches Miteinander und niedrigschwellige Teilhabe ermöglicht.

Beschluss: 

Das Projekt „Umgestaltung der Außenanlage Kirchweihplatz Buttendorf“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen „Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt“, „Sicherung der Daseinsvorsorge“ und „Förderung von Klima & Umweltschutz“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 25 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 80.277 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird vorbehaltlich der Vorlage eines plausiblen und belastbaren Finanzierungsplans befürwortet.

Stärkung der Radinfrastruktur
Öffentliche Reparaturstationen 
 

Projekttitel: Öffentliche Fahrradreparaturstationen im Landkreis Fürth

Projektträger: Landratsamt Fürth

Beantragte LEADER-Förderung: 7.456 €

Entwicklungsstand: LAG-Beschluss

 

Inhalt: 

Im Landkreis Fürth sollen frei zugängliche Fahrradreparaturstationen an zentralen und gut frequentierten Standorten installiert werden. Ziel ist es, die Fahrradmobilität zu stärken, Mobilitätsbarrieren abzubauen und einen Beitrag zu nachhaltiger, klimafreundlicher Fortbewegung zu leisten. Die Maßnahme richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen und unterstützt insbesondere den Alltagsradverkehr.

Beschluss: 

Das Projekt „Öffentliche Fahrradreparaturstationen im Landkreis Fürth“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen „Förderung von Klima- und Umweltschutz, „Sicherung der Daseinsvorsorge“ und „Steigerung von Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 20 Punkte. 

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 7.456 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

Stärkung der regionalen Wertschöpfung

Geschichte hören, Orte erleben

Mit der neuen Audiotour wird der historische Rundweg zum interaktiven Erlebnis - zweisprachig, digital, flexibel

Projekttitel: Hörstationen Historischer Rundweg Cadolzburg

Projektträger: Markt Cadolzburg

Beantragte LEADER-Förderung: 10.406,61 €

Entwicklungsstand: Beantragt

 

Inhalt: 

Der historische Rundweg, der u.a. durchs Grüne und zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Ortes führt, soll durch eine Audiotour ergänzt und dadurch interaktiv erlebbar gemacht werden. Die Sequenzen werden in deutscher und in englischer Sprache zur Verfügung gestellt und können über eine App online wie offline aufgerufen werden.

Beschluss: 

Das Projekt „Hörstationen Historischer Rundweg Cadolzburg“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen „Stärkung der regionalen Wertschöpfung“ und „Sicherung der Daseinsvorsorge“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 23 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 10.406,61 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

Sicherung der Daseinsvorsorge

Externe Expertise für ein innovatives Radverkehr-Beschilderungskonzept

Schritt für Schritt zur besseren Orientierung

Projekttitel: Beschilderungskonzept für das Radwegenetz des Landkreises Fürth

Projektträger: Landkreis Fürth

Bewilligte LEADER-Förderung: 31.200 €

Entwicklungsstand: Bewilligt

 

Inhalt: 

Beauftragung eines externen Fachbüros zur Erstellung eines Beschilderungskonzepts für die wegweisende Beschilderung im Radverkehr. In einem Folge-Projekt wird die Beschilderung angeschafft.

Beschluss: 

Das Projekt „Beschilderungskonzept für das Radwegenetz des Landkreises Fürth“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen „Sicherung der Daseinsvorsorge“, „Stärkung der regionalen Wertschöpfung“ und „Förderung von Klima- und Umweltschutz“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 24 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 31.200 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

Natürlich lernen, nachhaltig wachsen

Eine Elterninitiative schafft wohnortnahe Betreuungsplätze mit ökologischem Konzept

Projekttitel: Erstausstattung Waldkindergarten Wilde Möhre in Buttendorf

Projektträger: Waldkindergarten Wilde Möhre e.V.

Bewilligte LEADER-Förderung: 32.570 €

 

Inhalt: 

Aufgrund fehlender Kindergartenplätze gründeten Eltern in 2021 eine Elterninitiative, aus der der Verein Waldkindergarten Wilde Möhre e.V. in 2022 mit aktuell rund 40 Mitgliedern entstand. Eine Elternbefragung zeigte einen dringenden Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen und den Wunsch nach einem Waldkindergarten. Infolgedessen wurde der erste Waldkindergarten seiner Art im Landkreis ins Leben gerufen. Die Kinder verbringen täglich Zeit im Wald, wodurch sie ein tiefes Bewusstsein für die Natur, Wertschätzung von Ressourcen und ökologische Zusammenhänge entwickeln. Das Konzept umfasst einen Bauwagen mit Solarstrom und Komposttoilette zum Aufwärmen, was ihn von klassischen Waldkindergärten unterscheidet. Das Spielzeug besteht überwiegend aus Naturmaterialien oder Second-Hand-Artikeln. Der Kindergarten eignet sich auch besonders für Kinder mit hohem Bewegungsdrang oder Unterstützungsbedarf.

Ziele: 

  • wohnortnahe Betreuungsplätze
  • Erweiterung der Diversität des Bildungsangebots
  • Stärkung der Naturverbundenheit
  • Stärkung der emotionalen Bindung zur Natur durch die tägliche Erfahrung mit Tieren, Pflanzen und den Jahreszeiten
  • Vermittlung nachhaltiger Bildung
  • Ressourcenschonen durch die Verwendung von Naturmaterialien, Second-Hand-Spielsachen

Mobil, flexibel, nachhaltig

Der Landkreis bringt wichtige Themen direkt zu den Menschen

Projekttitel: Mobiler Ausstellungsraum Landkreis Fürth

Projektträger: Landkreis Fürth - Koordinationsstelle Nachhaltigkeit

Beantragte LEADER-Förderung: 36.220 €

Entwicklungsstand: Beantragt

 

Inhalt: 

Der Landkreis Fürth plant die Erstellung eines mobilen Ausstellungsraumes in Form eines Anhängers. Das Mobil ist beweglich und kann durch die Kommunen des Landkreises touren. Dort soll es in wechselnden Ausstellungen für Themen der Regionalentwicklung sensibilisieren. Die erste und in die Förderung einbezogene Ausstellung ist zum Thema "Fairer Handel und Nachhaltiger Konsum" geplant.

Beschluss: 

Das Projekt „Mobiler Ausstellungsraum Landkreis Fürth“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen „Sicherung der Daseinsvorsorge“, „Förderung von Klima- und Umweltschutz“, „Stärkung der regionalen Wertschöpfung“ und „Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 27 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 36.220,00 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

Kicken, Körbe werden, gemeinsam aktiv

Allwettertauglicher Soccercourt mit Basketballfeld in Burggrafenhof

Projekttitel: Bau eines SoccerCourts mit integriertem Basektballfeld 

Projektträger: SV Burggrafenhof

Bewilligte LEADER-Förderung: 85.074,94 €

Entwicklungsstand: Bewilligt

 

Inhalt: 

Auf dem hinteren Teil des bestehenden Sportgeländes in Burggrafenhof soll ein allwettertauglicher Soccercourt mit integriertem Basketballfeld entstehen.

Beschluss: 

Das Projekt SoccerCourt Burggrafenhof“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen „Sicherung der Daseinsvorsorge“ und „Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 23 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 85.674,18 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

Offen, vielseitig, inklusiv

Neue Hartplätze für Tennis und Pickleball beim TSV

Projekttitel: Rückschlagsport Ammerndorf

Projektträger: TSV Ammerndorf 1924 e.V.

Beantragte LEADER-Förderung: 120.660,52 €

Entwicklungsstand: Beantragt

 

Inhalt: 

Auf dem Gelände des TSV Ammerndof soll ein Hartplatz für Tennis sowie drei Hartplätze für Pickleball entstehen. Die Anlage wird barrierefrei gestaltet. Sie steht sowohl Vereinsmitgliedern, als auch externen Sportlerinnen und Sportlern zur Verfügung. 

Beschluss: 

Das Projekt "Rückschlagsport Ammerndorf“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen „Sicherung der Daseinsvorsorge“ und „Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 23 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 120.660,52 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt

Geschichte hören, Orte erleben
Mit der neuen Audiotour wird der historische Rundweg zum interaktiven Erlebnis – zweisprachig, digital, flexibel.
 

Projekttitel: Hörstationen Historischer Rundweg Cadolzburg

Projektträger: Markt Cadolzburg

Beantragte LEADER-Förderung: 10.406,61 €

Entwicklungsstand: Beantragt

 

Inhalt: 

Der historische Rundweg, der u.a. durchs Grüne und zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Ortes führt, soll durch eine Audiotour ergänzt und dadurch interaktiv erlebbar gemacht werden. Die Sequenzen werden in deutscher und in englischer Sprache zur Verfügung gestellt und können über eine App online wie offline aufgerufen werden.

Beschluss: 

Das Projekt „Hörstationen Historischer Rundweg Cadolzburg“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen „Stärkung der regionalen Wertschöpfung“ und „Sicherung der Daseinsvorsorge“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 23 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 10.406,61 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

Fit im Alter - ein Projekt von und für Senioren
Ein Ort der Bewegung und Bewegung
 

Projekttitel: Outdoor-Fitness-Parcours für Senioren

Projektträger: Seniorenrat Puschendorf

Bewilligte LEADER-Förderung: 16.746,40 €

Entwicklungsstand: Bewilligt

 

Inhalt: 

Auf dem Sportgelände in Puschendorf soll ein Outdoor-Fitnessparcours für Senioren entstehen. die Geräte werden in einem geschlossenen Rundkurs angeordnet und sind speziell für Senioren ausgelegt, können aber auch von jüngeren Erwachsenen genutzt werden und regen an, gemeinsam Sport zu treiben. Zudem entsteht dadurch ein Ort der Begegnung, an sich Seniorinnen und Senioren außerhalb von Seniorenanlage treffen können. Durch die Lage direkt neben dem Pumptrack werden auch Kontakt zwischen Jung und Alt gefördert. 

Beschluss: 

Das Projekt „Outdoor-Fitness-Parcours für Senioren Puschendorf“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht dem LES-Entwicklungsziel „Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt“ und dem Entwicklungsziel „Sicherung der Daseinsvorsorge“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 24 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 22.324,92 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

Pumptrack in der Nähe des Sportzentrums
Förderung von Bewegung und Freizeitspaß für Jung und Alt
 

Projekttitel: Pumptrack in Oberasbach

Projektträger: Stadt Oberasbach

Bewilligte LEADER-Förderung: 85.934 €

 

Inhalt: 

In Oberasbach wurde ein neuer Pumptrack eröffnet, der Mountainbikern, BMX-Fahrern, Skatern und Inline-Skatern eine moderne Möglichkeit zur Bewegung bietet. Die Anlage fördert die körperliche Aktivität und steigert die Freizeitqualität der Stadt. Sie schafft einen attraktiven Ort der Begegnung, an dem Menschen jeden Alters und aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gemeinsam aktiv werden können.

Dank der Nähe zum Hans-Reif-Sportzentrum und dem bestehenden Skatepark wird der Platz zu einem sozialen Treffpunkt. Darüber hinaus setzt der Pumptrack auch ein Zeichen für klimafreundliche Fortbewegung, indem er das Fahrrad als nachhaltiges Sport- und Freizeitmittel in den Mittelpunkt stellt.

Ziel des Projekts ist es, die Fahrradkultur in der Region zu stärken und das Bewusstsein für das Fahrrad als Fortbewegungs- und Freizeitmittel zu fördern. Besonders für junge Menschen bietet der Pumptrack eine gesunde Möglichkeit zur Freizeitgestaltung und trägt zur Steigerung des Gesundheitsbewusstseins bei.

Das Projekt wurde in der Arbeitsgruppe „Fahrradfreundliche Kommune“, bestehend aus Stadtrat, ADFC, Bund Naturschutz und Verwaltung, intensiv diskutiert und von der Bevölkerung positiv aufgenommen. 

Ziele:

  • Sensibilisierung für klimafreundlicher Fortbewegung, insbesondere das Fahrrad
  • Förderung der Fahrradkultur in der Stadt und Region
  • Erweiterung des Sport- und Freizeitangebots  
  • Etablierung des Platzes um die bestehende Skateanlage und das Sportzentrum als sozialer und inklusiver Treffpunkt
  • Steigerung der Platzfrequentierung
  • Förderung des Miteinander von Menschen jeden Alters und jeder Herkunft
  • Motivation zu körperlicher Aktivität
  • Schaffen eines Angebots für Jugendliche, ihre Freizeit zu gestalten und das Gesundheitsbewusstsein zu steigern

 

Der Kulturhof im Wandel
Das Alte Kino wird zum Treffpunkt für Ideen und Gespräche
 

Projekttitel: Neugestaltung des Großen Saals im Kulturhof Langenzenn

Projektträger: Hans-Sachs-Spielgruppe Sängerkranz Langenzenn e.V.

Bewilligte LEADER-Förderung: 61.965,94 €

 

Inhalt: 

Im Zuge der Neugestaltung des Kulturhof-Areals in Langenzenn wird der Große Saal, das Alte Kino, zu einem Versammlungsraum umgebaut.

Beschluss: 

Das Projekt „Neugestaltung des Großen Saals im Kulturhof Langenzenn“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen „Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt“ du allen weiteren Entwicklungszielen. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 27 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 61.965,95 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

Ein Spielplatz für alle
Vielfalt erleben und gemeinsam spielen
 

Projekttitel: Integrativer Spielplatz - Markt Roßtal

Projektträger: Markt Roßtal

Beantragte LEADER-Förderung: 132.111,06

Entwicklungsstand: Beantragt

 

Inhalt: 

Auf dem Gelände Freizeit und Erholung in der Hochstraße in Roßtal soll ergänzend zu einem DFB Minispielfeld, einem Bewegungsparcours und einem kleinen Teich, ein integrativer Spielplatz entstehen.

Beschluss: 

Das Projekt „Integrativer Spielplatz – Markt Roßtal“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht dem LES-Entwicklungsziel „Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 18 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 132.111,06 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet. 

Musikalische Vielfalt unter einem Dach
Das Haus der Musik im Markt Cadolzburg
 

Projekttitel: Neuer Proberaum im Haus der Musik

Projektträger: Musikkapelle Markt Cadolzburg e.V.

Beantragte LEADER-Förderung: 24.523,91 €

Entwicklungsstand: Beantragt

 

Inhalt: 

Der Markt Cadolzburg richtet in einem Bestandsgebäude ein Haus der Musik ein: Im Obergeschoss entstehen Räume für die Musikschule, im Erdgeschoss gestaltet die Musikkapelle Markt Cadolzburg e.V. den Saal zu einem modernen Proberaum für Orchester, Bands etc. und stattet darüber hinaus weitere Räume aus.

Beschluss: 

Das Projekt „Neuer Proberaum im Haus der Musik“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen  „Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt“ und „Sicherung der Daseinsvorsorge“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 21 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 24.523,91 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

SwimmerFirst-Inklusive Schwimmhalle
Energieeffizent und Barrierefrei: Die Schwimmhalle von morgen
 

Projekttitel: SwimmerFirst - Inklusive Schwimmhalle

Projektträger: Ann Emmrich-Böhm

Beantragte LEADER-Förderung: 250.000 €

Entwicklungsstand: Beschlossen

 

Inhalt: 

Bau einer energieeffizienten, barrierefreien Schwimmhalle zur Sicherung des Schulschwimmens und zur Förderung vn Gesundheit und Teilhabe. Die Halle wird von Fachpersonal betreut und nicht nur vermietet. 

Beschluss: 

Das Projekt „SwimmerFirst – Inklusive Schwimmhalle“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen  „Förderung von Klima- und Umweltschutz“, „Stärkung der regionalen Wertschöpfung“, „Sicherung der Daseinsvorsorge“ und „Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 30 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 250.000 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird unter dem Vorbehalt der Vorlage eines plausiblen Nachweises zugestimmt, hinsichtlich

1. der durchgängigen Finanzierung der Gesamtinvestition sowie

2. der vorliegenden Baugenehmigung.

Zudem muss sichergestellt werden, dass das Projekt bis spätestens 31.12.2026 eingereicht und bis zum 31.12.2028 abgeschlossen werden kann. 

Spielerisch in Bewegung
Neuer Spielplatz in Puschendorf
 

Projekttitel: Jugendspielplatz Asternstraße

Projektträger: Gemeinde Puschendorf

Beantragte LEADER-Förderung: 44.873,76 €

Entwicklungsstand: LAG-Beschluss

 

Inhalt: 

Auf dem Spielplatzgelände Asternstraße soll ein Jugendspielplatz entstehen. Die altersgerecht ausgewählten Geräte sind generationenübergreifend nutzbar und fördern gemeinsames Spielen sowie Begegnung. Als Ergänzung zum Senioren-Outdoor-Fitnessparcours und in unmittelbarer Nähe zum Pumptrack stärkt das Angebot den Austausch zwischen Jung und Alt.

Beschluss: 

Das Projekt „Jugendspielplatz Asternstraße“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen „Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt“ und „Sicherung der Daseinsvorsorge“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 26 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 44.873,76 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

Vereinsübergreifend vernetzt
Moderne Sport- und Veranstaltungshalle in Oberasbach
 

Projekttitel: Nutzungserweiterung & Umgestaltung DJK Halle in Oberasbach

Projektträger: DJK Oberasbach e.V.

Beantragte LEADER-Förderung: 30.375 €

Entwicklungsstand: LAG-Beschluss

 

Inhalt: 

Die bestehende Sporthalle soll zu einer Mehrzweckhalle mit erweiterter Nutzung umgestaltet werden. Durch einen multifunktionalen Boden statt reinem Sportboden sowie einem zweiten barrierefreien Notausgang und Nachbesserungen beim Brandschutz wird die Halle für bis zu 300 Personen nutzbar. So entstehen neue Möglichkeiten für vereinsübergreifende Veranstaltungen und eine stärkere Vernetzung.

Beschluss: 

Das Projekt „Nutzungserweiterung & Umgestaltung DJK Halle in Oberasbach“ erfüllt die Anforderungen der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG. Das Projekt entspricht den LES-Entwicklungszielen „Steigerung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt“, „Sicherung der Daseinsvorsorge“ und „Stärkung der regionalen Wertschöpfung“. Im Projektauswahlverfahren erreicht das Projekt 21 Punkte.

Eine Förderung des Projekts in der vorgelegten Form in Höhe von 30.375 € nach der bayerischen LEADER-Förderrichtlinie wird befürwortet.

Kleinprojektefond - Bürgerengagement

  • KulturPalast Anwanden e.V. - Ausstattung Technik (abgeschlossen)
  • BUND Naturschutz - OG Zirndorf - Bauwagen für Bürgergarten Zirndorf (in Teilen umgesetzt)
  • TSV Zirndorf Leichtathletik - Ausstattung Hürden (abgeschlossen)
  • Pfadfinder Stamm Horsadal e.V. - Multifunktionsunterstand (in Umsetzung)
  • Tennisclub Roßtal e.V. - Inklusionssport. Tennis für Alle (in Umsetzung)
  • Groß und Glücklich e.V. - ZZZAP! BÄM! Mit Energie in die Zukunft (abgeschlossen)
  • Sporcher Wohnzhimmer e.V. - Ausstattung Sprungstangen (in Umsetzung)
  • Reit- und Fahrverein Hölzleshof e.V. - Ausstattung (in Umsetzung)
  • Fahrradhilfe Franken e.V. - Mobile Werkzeug-Ausstattung (abgeschlossen)
  • Kreisfeuerwehrverband Fürth e.V. - Anschaffung einer Hüpfburg (abgeschlossen)
  • Kneipp-Verein Großhabersdorf - Verbindung zweier Kneippanlagen (beschlossen)
  • Förderverein der Grund-, Mittel- und Realschule in Langenzenn e.V. - Verkehrsschilder der Gerechtigkeit (beschlossen)
  • Förderverein der Grund-, Mittel- und Realschule in Langenzenn e.V. - Ausstattung für den naturkundlichen und pädagogischen Schulgarten (beschlossen)
  • Freiwillige Feuerwehr Tuchenbach e.V. - Begegnungs- und Grillplatz vor dem Feuerwehrhaus Tuchenbach (beschlossen)

Förderperiode 2014-2022

Erhalt und Förderung der Vielfalt der Kulturlandschaft

Natur bewahren - Ökoflächen nachhaltig nutzen

Konzeption verschiedener Maßnahmen zum Erhalt und zur Nutzung ökologischer Flächen
 

Projekttitel: FürthNatur - Flächenmanagement für ökologische Ausgleichsflächen

Projektträger: Maschinen- und Betriebshilfsring Fürth e.V.

Bewilligte LEADER-Förderung: 43.835,58 EURO

 

Inhalt:

Ökologische Flächen in der Region besser nutzen, kleine land- und forstwirtschaftliche Betriebe erhalten und die Natur schützen, das sind die Ziele des Projektes Ökoflächenmanagement Fürth Natur. 

Hintergrund ist der, dass durch den Wandel in der Landwirtschaft und den zunehmenden Siedlungsdruck, kleinere Betriebe seltener, die Bewirtschaftungseinheiten größer und die verbleibenden Flächen immer intensiver bewirtschaftet werden. Darüber hinaus stehen Bauvorhaben und Freizeitflächen in direkter Konkurrenz zur regionalen Erzeugung von Lebensmitteln und Energie und es besteht ein hoher Bedarf an ökologischen Ausgleichsflächen zum Schutz der Natur.

Um die regionalen ökologischen Flächen besser zu nutzen, die kleinen Betriebe zu unterstützen und die Natur zu bewahren, wurden im Rahmen des Projektes Flächenpotenziale ermittelt. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde und den Naturschutzverbänden. Außerdem wurden Konzepte sowie Beispiele erarbeitet, wie Ausgleichsmaßnahmen gestaltet, bewertet und umgesetzt werden können. 

Für den Aufbau des Ökoflächenmanagements wurde eigens eine Projektstelle eingerichtet. 

Ziele: 

  • Erhalt und Förderung der Vielfalt der Kulturlandschaft
  • Ökologische Diversifizierung der Landbewirtschaftung
  • Erhalt der Wertschöpfung - Stärkung der bäuerlichen umweltverträglichen Landwirtschaft
  • Beitrag zur Klimaanpassung und dem Klimafolgenschutz
  • Entwicklung Alters- und Leistungskonformer Bewirtschaftungsformen
  • Stärkung der Naherholungsfunktion der Kulturlandschaft
  • Gemeinschaftliches und gemeinverträgliches Handeln durch Bündelung
  • Stärkung von regionalem Image und regionaler Identität
     

Umweltbildungslandschaft Draußen sein

Natur erleben und verstehen

 

Projekttitel: draußenStein - Umweltbildungslandschaft Landkreis Fürth

Projektträge: Runder Tisch „Umweltbildung“ im Landkreis Fürth e.V.

LEADER-Förderung: 19.787,60 €

Homepage: https://draussensein.umweltbildung-lkr-fuerth.de/wp

 

Inhalt: 

Im Bereich der Umweltbildung werden im LAG-Gebiet Landkreis Fürth bereits seit Jahren zahlreiche Programme und Veranstaltungen verschiedenster Akteure angeboten. Alle verfolgen das Ziel, das Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu fördern. Zielgruppe sind dabei häufig Kinder und Jugendliche. 

Akteure, welche in der Region Aktionen anbieten oder an themenbezogenen Projekten arbeiten, sind beispielsweise der Runde Tisch Umweltbildung, Ämter, Bildungseinrichtungen oder auch Naturschutz- und Präventionsvereine. 

Da diese jedoch häufig unabhängig voneinander arbeiten, kam die Idee auf, die Bildungs- und Naturerlebnis-Angebote der verschiedenen Akteure zu bündeln und die Anbieter sowohl untereinander als auch mit ihren entsprechenden Zielgruppen, wie Schulen und Kommunen, zu vernetzen.

Entstanden ist ein Onlineverzeichnis mit Veranstaltungskalender. Durch die Bündelung der Angebote unter der Dachmarke draußenSein und einer kontinuierlichen Öffentlichkeitsarbeit, wird eine größere Zielgruppe erreicht und eine bessere Auslastung erzielt. Darüber hinaus kann ermittelt werden, wo beispielsweise ein Bedarf an neuen Angeboten besteht. 

Ergebnis des Projektes ist zudem ein digitales Handbuch für Schulen und Kommunen, welches alle Akteure und Programme im Landkreis erfasst.

 

Ziele:

  • Bereits vorhandene Umweltbildungsangebote und personelle Ressourcen durch eine zentrale Vernetzungsstelle bündeln und vernetzen
  • Zusammenarbeit der Umweltbildungsakteure intensivieren und strukturieren
  • Neue Angebote für die Bereiche Kitas, Schulen, Freizeit und Behinderte (zu lehrplanrelevanten Modulen und zu kommunalen Themen) schaffen
  • Durch die Sensibilisierung von Bürgerinnen und Bürgern einen Beitrag zum Naturschutz leisten
  • Wahrnehmung von Umweltbildungsangeboten in der Öffentlichkeit verbessern
  • Größeren Personenkreis durch Informationsarbeit vor Ort und Öffentlichkeitsarbeit erreichen
  • Weitere Kommunen für Umweltbildung begeistern und mit Hilfestellung zur Seite stehen
  • Nutzer bei der Angebots- und Modulerstellung mit einbinden
  • Freizeitangebot landkreisweit auf die Beine stellen
     

Geologie trifft auf Kreativität

Natur erleben und gestalten 

 

Projektträger: Stadt Langenzenn

Projekttitel: Lehmtage im Zenngrund

LEADER-Förderung: 7.917,44 € 

 

Inhalt: 

Langenzenn verfügt mit seinen Lehmgruppen über einzigartige Orte, welche die heimische Geologie offenbaren. 

Da diese für die Öffentlichkeit jedoch meist nicht zugänglich sind, entstand die Idee, eine Veranstaltung für Schulklassen und interessierte Privatpersonen zu organisieren. 

Infolgedessen hat die Regionale Bildungslandschaft zusammen mit dem Umweltbildungsnetzwerk „draußenSein“ die „Lehmtage“ ins Leben gerufen. Diese sollen etabliert und wenn möglich jährlich durchgeführt werden. 

Den Teilnehmern werden dabei vielfältige Aktivitäten rund um den Rohstoff Lehm geboten, wie das Gestalten von Flechtwänden, das Formen von Ziegeln, das Backen von Lehmkartoffeln oder auch die Installation einer „Poporutsche“. Sie sollen das „Material“ Lehm und dessen Verarbeitung erleben und mehr über die Besonderheiten einer Lehmgrube sowie deren Bedeutung für den Zenngrund erfahren.

Ziel ist es, sie spielerisch für die Natur zu sensibilisieren, ihr Umweltbewusstsein zu stärken werden und ihnen ganz nebenbei etwas über die heimatkundliche Bedeutung sowie die geologischen Eigenheiten dieser Keuperschichten beizubringen.

Ziele:

  • Ein neues Angebot im Bereich Umweltbildung und Heimatkunde für Kitas und Schulen sowie für den Freizeitbereich schaffen.
  • Einen Baustein zur Umweltbildungslandschaft des Landkreises hinzufügen.
  • Kinder an die frische Lust und in die Natur bringen („draußenSein“).
  • Geologie, Ökologie und Bodenkunde (Umweltbildung) hautnah erlebbar machen
  • Durch die Sensibilisierung von Bürgerinnen und Bürgern einen Beitrag zum Naturschutz leisten.
  • Förderung des Umweltbewusstseins.
  • Herausstellen der ehemaligen Bedeutung des Tonabbaus als traditionelles, regionales Kulturgut im Zenngrund. 
  • Wissen im Landkreis Fürth halten und weitergeben.
  • Zusammenarbeit mit ortsansässigen Firmen (Regionalwirtschaft)

Die Heimat mit anderen Augen sehen

Digitalisierte Erhebung von Kulturlandschaftselementen

 

Projektträger: LAG Südlicher Steigerwald e.V.

LEADER-Förderung: 140.575,01 €

Homepage:https://projekt-hist-kulturlandschaft.jimdofree.datenbank 

Kooperation: 11 weitere bayerische LAGn

 

Inhalt:

Die LEADER Region Landkreis Fürth e.V. hat sich mit der LAG Südlicher Steigerwald e.V. als federführende Lokale Arbeitsgruppe (LAG) sowie zehn weiteren LAGs aus Mittelfranken, Oberfranken und der Oberpfalz zusammengeschlossen, um besondere historische Landschaftselemente zu erfassen und ein Bewusstsein für die Vielfalt und den Erhalt selbiger zu schaffen. 

Hierfür wurde zusammen mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege eine Datenbank aufgebaut, in welcher historisch bedeutsame Kulturlandlandschaften, wie Steinwegkreuze, Kellergassen oder Weiher, dokumentiert sind. 

Die Daten wurden von Ehrenamtlichen aufgenommen. Diese wurden für Ihre Arbeit speziell mit Workshops und Fachvorträgen zu verschiedenen Themen geschult. Koordiniert wurden die Arbeiten von einem Projektmanagement, welches für die Dauer von drei Jahren eingerichtet wurde. Auch die Einrichtung einer Homepage sowie die Erstellung eines Flyers waren Bestandteile des Projektes. 

Die Datenbank ist Open Source basiert und kann fortlaufend ergänzt werden. Inzwischen ist sie bayernweit geöffnet und für jedermann zugänglich. Sie wird vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege betreut.

Ziele:

  • Sicherung der Kulturlandschaftselemente
  • Bewusstseinsbildung für die Vielfalt historisch bedingter Naturräume und Kulturlandschaften 
  • Anregung von Erhalt und der Schutz dieser Landschaftsformen 
  • Stärkung der regionalen Identität
  • Sicherung (histor.) Kulturgutes
  • Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit 
  • Hoher Beitrag zur Bürgerbeteiligung
  • Hoher Vernetzungsgedanke

Förderung der Regionalwirtschaft durch Kooperation

Natur und Landwirtschaft entdecken

Interaktive Vermittlung von Wissen rund um die Landwirtschaft auf einem ansprechenden Lehr- und Erlebnispfad

 

Projekttitel: 4 Jahreszeiten Rundweg der Landwirtschaft

Projektträger: Stadt Hersbruck

Bewilligte LEADER-Förderung: 93.468,60 €

Homepage: www.4-jahreszeitenrundweg-der-landwirtschaft.de/

Kooperation: LAG Nürnberger Land

 

Inhalt:

Lernen und Staunen: Der neue Lehr- und Erlebnispfad in den Landkreisen Nürnberger Land und Fürth macht die moderne Landwirtschaft erlebbar. Angesprochen werden insbesondere Kinder und Familien. 

Der Pfad wurde auf bereits bestehenden Wegen rund um Hersbruck-Ellenbach und über die landwirtschaftlich geprägten Ortsteile Ober- und Unterweihersbuch, Deutenbach, Bertelsdorf, Gutzberg, Unterbüchlein und Loch in Stein als Rundwanderweg angelegt. Ziel des Projektes ist es, den Besucherinnen und Besuchern zu zeigen, wie wichtig Land- und Forstwirtschaft für unsere Kulturlandschaft ist. Zudem soll den Menschen der Umgang mit Tieren, Pflanzen und der Natur nähergebracht werden. 

Der Pfad beitet viele interaktive Stationen, an denen Kidner spielereisch lernen können. Her können sie nciht nur lesen, sondern auch anfassen und entdecken. Dabei geht es nicht nur um Ackerbau und Tierhaltung, sondern auch um Themen wie Naturschutz und gesunde Ernährung. 

Verschiedene Vereine und Kommunen haben bei diesem Projekt zusammengearbeitet. Projektbestandteile waren die Entwicklung und Errichtung der Lehrtafeln und interaktiven Erlebnisstationen inklusver grafischer Gestaltung, die Erarbeitung von Begleitmaterial für Schulen, sowie die Entwicklung von material für die Öffentlichkeitsarbeit. 

Im Juli 2023 wurde der 4-Jahreszeiten Rundweg der Landwirtschaft feierlich eröffnet, sodass nun jeder die faszinierende Welt der Landwirtschaft kennenlernen kann. 

Ziele

  • Bewusstseinsbildung für Land- und Forstwirtschaft
  • Bildungsangebote schaffen; Wissensvermittlung
  • Menschen in die Natur locken; Naturbegeisterung wecken
  • Umweltbildung; Sensibilisierung für Wahrnehmung und Natur
  • Förderung des Ressourcen-  und Umweltbewusstseins
  • Förderung interkommunaler Zusammenarbeit
  • Stärkung eines orts- und regionsübergreifenden Netzwerkes
  • Natur erlebbar machen
  • Neue Angebote für die Bereiche Kitas + Schulen, Freizeit (zu lehrplanrelevanten Modulen und zu kommunalen Themen) schaffen
  • Sensibilisierung von Bürgerinnen und Bürgern für die Bedeutung der Landwirtschaft
  • Größeren Personenkreis durch Informationsarbeit vor Ort und Öffentlichkeitsarbeit erreichen
  • Erhalt und Förderung der Vielfalt der Kulturlandschaft
  • Erhalt der Wertschöpfung - Stärkung der bäuerlichen Landwirtschaft
  • Beitrag zur Klimaanpassung und dem Klimafolgenschutz
  • Stärkung der Naherholungsfunktion der Kulturlandschaft
  • Stärkung von regionalem Image und regionaler Identität

Frische Vielfalt unn Regionalität direkt zu Ihnen nach Hause

Online-Marktplatz für frische und regionale Produkte

 

Projekttitel: HofladenBOX

Projektträger: HofladenBOX GmbH & Co. KG

LEADER-Förderung: 15.306,53 €

 

Inhalt: 

Die HofladenBOX wurde von zwei berufstätigen Müttern gegründet, die gerne bei kleinen Bauernhöfen und Landwirten aus der Umgebung eingekauft haben. Da es immer viel Zeit in Anspruch genommen hat, die verschiedenen Stationen einzeln anzufahren, kam ihnen die Idee, einen Online-Marktplatz einzurichten, welcher die Anbieter aus dem Landkreis Fürth vernetzen und Lebensmittel direkt vom Erzeuger zum Endkunden vermitteln sollte. 

Ziel war es, den Erzeugern udn Endverbrauchern einen umfassenden Service zu bieten und die regionale Landwirtschaft zu unterstützen. 

Bei der HofladenBOX bestimmten die Erzeuger ihr Sortiment und ihre Preise und stellen diese auf der Online Plattform ein. Dabei geben sie auch Informationen zu den Inhaltsstoffen, der Produktherkunft und den Produkteigenschaften an. Nachhaltigkeit, Fairness und Transparenz wurden bei der HofeladenBOX von Anfang an groß geschrieben. 

Kundinnen und Kunden können bis zu einem Stichtag ihre Produkte individuell und nach Wunsch jede Woche neu in einen online Warenkorb legen, bestellen udn direkt bezahlen. 

Die HofladenBOX GmbH übernimmt die Kaufabwicklung und liefert die Produkte, wobei das Liefergebiet stetig ausgeweiter wird. 

Inzwischen bieten über 60 Betriebe aus dem Großraum Nürnberg / Fürth / Erlangen ihre Produkte über die HofladenBOX an. 

 

Ziele:

  • Regionalen Erzeugern einen neuen Absatzkanal zur Verfügung stellen mit dem Vorteil, dass sie durch das regionale Netzwerk leicht gefunden werden können und keinen eigenen
  • Online Shop betreiben müssen
  • Die Wertschöpfung regionaler Produkte im Landkreis Fürth erhöhen
  • Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Fürth eine Plattform bieten, auf der ohne viel Aufwand regionale Produkte mit Transparenz zu ihrer Herkunft und Produktionsweise gefunden und eingekauft werden können
  • Immobilen Bevölkerungsgruppen Versorgungsmöglichkeiten für regionale Produkte bieten
  • Größeren Personenkreis für die Versorgung mit regionalen Produkte erreichen
  • CO2 durch kurze Transportwege sparen
  • Verpackungen reduzieren
  • Stärkung von regionalem Image und regionaler Identität
  • Stärkere Vernetzung der Erzeuger untereinander durch gemeinsame Aktionen

Generationenübergreifend den demographischen Wandel gestalten

Mehr Zeit für das, was wirklich zählt

Das Projekt inspiriert, den Alltag neu zu gestalten und Raum für Erholung und Freizeitaktivitäten zu schaffen

 

Projekttitel: Kampagne “Mehr freie Zeit”

Projektträger: Landkreis Fürth

LEADER-Förderung: 3.777,73 €

 

Inhalt: 

Musikschule, Sport, Vereinstreffen, Schul-AG …

Die Freizeit der heutigen Kinder und Jugendlichen ist eng getacktet. Es ist ein gesellschaftlicher Trend, die Freizeit möglichst effizient zu nutzen. Damit einher geht ein enormer Erfolgsdruck, der so manch einem zusetzt.

Hier setzt das Projekt „Kampagne mehr freie Zeit“ an. Mit unterschiedlichen Maßnahmen soll die Bevölkerung für die Bedeutung und die Vorteile einer selbstbestimmten Freizeitgestaltung sensibilisiert werden.

Kinder und Jugendliche sollen sich durch ausreichende Selbstbestimmtheit zu gesunden und eigenverantwortlichen Persönlichkeiten entwickeln.

Im Rahmen der Kampagne fanden verschiedene Vorträge und Aktionen statt. So gab es beispielsweise einen landkreisweiten Elternabend mit dem Titel „Freie Zeit und Freiräume zum eigenständigen Spiel draußen“ und einen Fachvortrag „Alles was Recht ist – Aufsichtspflicht an der Schnittstelle Schule – Jugendarbeit“.

Andere Aktionen waren eine Plakat-/ Fotoserie und die Erstellung eines Gutschein-Aktionsbuches. Die Idee war, dass die Kinder mit den Gutscheinen freie Zeit einfordern können, wie „Heute keine Haus-aufgaben – ich kann das schon“ oder „Heute mal das Training ausfallen lassen“.

 

Ziele:

  • Sensibilisieren für das Thema
  • Kindern/Jugendlichen mehr freie Zeit bzw. Freiräume anbieten
  • Eintreten für das (politische) Anliegen, welches u.a. im 15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung formuliert ist, Kindern und Jugendlichen wieder mehr Freiräume und selbst bestimmte Zeit zu ermöglichen, Lobbyarbeit
  • Ausloten von Umsetzungsmöglichkeiten in Schule, Kitas, Jugendarbeit usw. sowie durch Umsetzung von Modellprojekten Vorbild sein für andere Kommunen

Herzstück der Gemeinde

Einrichtung und Ausstattung eines multifunktionalen Gemeinschaftstreffs für Begegnung, Kultur und Gemeinschaftsleben

 

Projekttitel: Multifunktionaler Gemeinschaftstreff Seukendorf

Projektträger: Gemeinde Veitsbronn

LEADER-Förderung: 15.541,32 €

Homepage: www.gemeindehaus-seukendorf.de

 

Inhalt: 

Das denkmalgeschützte Gemeinde-haus in Seukendorf bildet zusammen mit der Kirche und dem ebenfalls denkmalgeschützten Pfarrhaus ein schönes Ensemble im Herzen Seukendorfs.

Es besteht aus einem älteren, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichteten Gebäudeteil an der Langenzenner Straße und einem rückwärtigen Anbau von 1913. Anfangs wurde es als Schulhaus genutzt, später als Gemeindehaus.

Als das Gebäude für die Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Katharina als Eigentümerin zu groß für eine ausschließlich kirchliche Nutzung wurde, beschloss sie das Anwesen gemeinsam mit der politischen Gemeinde Seukendorfs zu renovieren und um einen gemeinschaftlichen Veranstaltungsbereich zu ergänzen. 

Entstanden ist ein Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Gäste. Er kann für lokale und überörtliche Veranstaltungen genutzt werden ebenso wie für Feste, musikalische Events und Theateraufführungen. Der gemeinschaftliche Veranstaltungsbereich mit großem und kleinen Saal, Foyer, Empore und Außenanlagen wurde dafür multifunktional mit Veranstaltungsequipment ausgestattet. Kernstück ist der insgesamt 150 Sitzplätze umfassende 140 m² große Katharinensaal mit flexibler Bestuhlung.

Ebenfalls untergebracht sind im Gemeindehaus neben den Gemeinderäumen und einer Küche auch die Bücherei und das Bürgerbüro.

 

Ziele:

  • Schaffung eines Treffpunkts in der Gemeinde 
  • Bündelung von Funktionen an einem Standort im Zentrum
  • Schaffung eines Kultur- und Bildungsprogramms für alle Generationen
  • Erhalt örtlicher Strukturen - Revitalisierung eines zentral gelegenen Gebäudes
  • Schaffung attraktiver Veranstaltungen für die Region (überörtlich)
  • Einbindung in die Rad- und Wanderregion (Freizeittipp für Gäste)

Ruhe und Inspiration im Grünen

Anlage eines Themengartens als Rückzugsort für alle

 

Projekttitel: Garten der Hoffnung

Projektträger: Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf e.V.

LEADER-Förderung: 47.159,03 €

Homepage:www.diakonie-puschendorf.org


Inhalt:

In einer Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint, in der Hektik allgegenwärtig ist und die im steten Wandel steht, ist es besonders wichtig auch einmal innzuhalten, einen Moment der Ruhe zu genießen, zu entspannen und Zeit zum Nachdenken zu haben.


Der Garten der Hoffnung in Puschendorf ist eine grüne Oase, die eben dies ermöglicht. Er befindet sich auf dem Gelände der Diakonie-Gemeinschaft und ist über die Straße Engeleinsgraben zu erreichen. Die Anlage umfasst eine Fläche von etwa 1.700 Quadratmetern.


Insgesamt gibt es vier Stationen. Diese laden die Besucherinnen und Besucher zum Verweilen ein und sollen dazu inspirieren, über folgende Themen nachzudenken: Sehnsucht, Aufbruch, Loslassen und Ankommen. An jeder Station steht eine Skulptur, die das jeweilige Thema visualisiert. 

Darüber hinaus sind Stelen mit Bibelversen sowie Informationstafeln angebracht. Komplettiert wird jede Station durch einen Sichtschutz und eine Sitzgelegenheit 
 

Am Ende des Gartens befindet sich ein Gemeinschaftsplatz – ein Rondell, in das vier für den Glauben wichtige Symbole eingelassen sind.

Ziele:

  • Steigerung der Lebensqualität für die Bewohner, Diakonissen und Tagesgäste des Gästehauses sowie für Besucher durch ein Freiraumangebot
  • Öffnung des Gartens nach außen u. Ermöglichung einer Nutzung für Bewohner Puschendorfs und der Region im Sinne der Inklusion
  • Schaffung eines Anreizes für Begegnung
  • Erhöhung der sozialen Wertschöpfung als Bestandteil des örtlich vernetzten Freiraumangebotes
  • Verbesserung des lokalen Zusammenhalts und Stärkung der regionalen Identität durch Zusammenführung verschiedener Akteure
  • Beitrag zu einer besseren Integration von Migranten und Asylbewerbern
  • Schaffung eines Kultur- und Bildungsprogramms für alle Generationen
  • Einbindung in die Rad- und Wanderregion (Freizeittipp für Gäste)
  • Schaffung von Angeboten für Besucher/-Gemeindegruppen mit geistlichem Anliegen, Gebetskreise, Organisationen, Einzelpersonen, Konfirmandengruppen, Schulklassen (v.a.im Rahmen des Religionsunterrichts usw.) 
  • Schaffung von Angeboten für Besuchergruppen ohne christlichen Hintergrund als Beitrag zum besseren Verständnis christlicher Kultur und christlicher Werte

Tradition leben - Gemeinschaft stärken

Einrichtung und pilothafter Betrieb der Fastnachtakademie

 

Projekttitel: Fastnachtakademie Franken

Projektträger: Fastnacht-Verband Franken e.V.

LEADER-Förderung: 596.679, 29 €

Homepage: www.deutsche-fastnachtakademie.de

Kooperation: mit 22 weiteren fränkischen LAGn
 

 

Inhalt:

Fastnacht ist ein seit vielen Jahrhunderten gelebter Brauch, der in vielen Orten noch heute eine große Bedeutung hat. Das Brauchtum benötigt insbesondere das Engagement von Ehrenamtlichen und lebt von der Jugendarbeit.

Um die Tradition der Fastnacht zu bewahren und weiterzuentwickeln, wurde in Kitzingen das Kulturzentrum Deutsche Fastnachtakademie ins Leben gerufen.

Die Akademie bietet Schulungen und Workshops an, um Kenntnisse zu vermitteln und Interessierte über die sich stetig ändernden Rahmenbedingen wie das Vereinsrecht zu informieren. Sie organisiert Veranstaltungen und engagiert sich in der Forschung. Darüber hinaus unterstützt, berät und vernetzt sie Fastnachtvereine und Akteure.

Im Jahr 2019 bezog sie das Gebäude neben dem Deutschen Fastnachtmuseum. 

Die rein baulichen Maßnahmen wurden über die Städtebauförderung sowie weitere Zuschussgeber verwirklicht. Im Rahmen des LEADER Kooperationsprojektes, an dem sich 22 fränkische Lokale Aktionsgruppen beteiligten, wurden die Räumlichkeiten professionell ausgestattet und ein dreijähriges Projektmanagement aufgebaut.

Aufgrund ihres einzigartigen Charakters ist die Einrichtung und der pilothafte Betrieb der Fastnachtakademie ein Leuchtturmprojekt mit bundesweiter und europäischer Strahlkraft.

 

Ziele:

  • Ein neues Angebot im Bereich Umweltbildung und Heimatkunde für Kitas und Schulen sowie für den Freizeitbereich schaffen.
  • Einen Baustein zur Umweltbildungslandschaft des Landkreises hinzufügen.
  • Kinder an die frische Lust und in die Natur bringen („draußenSein“).
  • Geologie, Ökologie und Bodenkunde (Umweltbildung) hautnah erlebbar machen
  • Durch die Sensibilisierung von Bürgerinnen und Bürgern einen Beitrag zum Naturschutz leisten.
  • Förderung des Umweltbewusstseins.
  • Herausstellen der ehemaligen Bedeutung des Tonabbaus als traditionelles, regionales Kulturgut im Zenngrund. 
  • Wissen im Landkreis Fürth halten und weitergeben.
  • Zusammenarbeit mit ortsansässigen Firmen (Regionalwirtschaft)

Fitnessstudio im Grünen

Outdoor-Fitness-Geräte für Jung und ALt

 

Projekttitel: Generationen-Bewegungs-Parcours

Projektträger: Markt Roßtal

LEADER-Förderung: 50.459,90 €

Homepage:www.rosstal.de

 

Inhalt: 

Sport treiben, etwas für die Gesundheit tun, Natur genießen, ungebunden sein! All dies bietet der Bewegungsparcours in Roßtal.

Auf dem Gelände Freizeit und Erholung in der Hochstraße wurden zehn unterschiedliche Outdoor-Sportgeräte aufgestellt, welche ein Bewegungsangebot für sportbegeisterte und sportinteressierte Menschen bieten – trainiert und untrainiert.

Informationstafeln erklären die Übungen mit gut erkennbaren Grafiken. Der Parcours umfasst die Bereiche Koordination und Sturzprophylaxe sowie Kraft, Ausdauer und Mobilisierung. Ob jung oder alt, der Parcours ist für alle Altersklassen geeignet. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Nutzung durch Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung.

Der Vorteil des Bewegungsparcours gegenüber einem Fitnessstudio ist die zeitliche Unabhängigkeit und das Trainieren im Freien.

Neben der freien Nutzung für interessierte Sporttreibende, steht der Parcours auch Vereinen, der Volkshochschule, Fitnessstudios, Physiotherapeuten, Schulen und Seniorenheimen offen. Diese können hier Kurse abhalten oder den Parcours für eigene Sporteinheiten nutzen.

Entstanden ist die Idee zum Bau dieses Bewegungsparcours im Rahmen einer Bürgerbefragung zur Weiterentwicklung des Geländes. Der Betrieb und die Wartung des Parcours obliegen dem Markt Roßtal.

 

Ziele: 

  • Steigerung der Lebensqualität durch attraktive Angebote zur Gesundheitsförderung und Gesundheitsprävention in freier Natur;
  • Schaffung eines Bewegungs- und Kommunikationsraumes für die Nutzung durch Generationen;
  • Ergänzung des Sport- u. Gesundheitsangebotes durch Outdoor-Bewegungsbereich;
  • Motivation der Bevölkerung sich zu bewegen und fit zu halten – auch im Alter;
  • Bewusstseinsbildung der Bevölkerung im Bereich „Gesundheit durch Bewegung"
  • Aufwertung des touristischen Angebotes der Region

Mobilität für alle

Einrichtung eines kostenlosen Bürgerbus-Angebots in Wilhermsdorf

 

Projekttitel: Bürgermobil für alle

Projektträger: Markt Wilhermsdorf

LEADER-Förderung: 8.886,57 € 

Homepage:www.markt-wilhermsdorf.de

 

Inhalt:

Gerade in ländlichen Regionen ist es nicht immer einfach von einem Ort zum anderen zu kommen. Insbesondere ältere sowie in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen, Jugendliche oder Personen aus Haushalten mit nur einem Auto haben Schwierigkeiten.

Hier setzt das Bürgermobil-Angebot des Marktes Wilhermsdorf an. Ob zu einem Arztbesuch, zum Einkaufen, zu einer Veranstaltung oder an einen anderen Ort, das Bürgermobil fährt die Bürgerinnen und Bürger Wilhermsdorf von Tür zu Tür – und das kostenlos.

Das Bürgermobil kann telefonisch innerhalb fester Fahrzeiten reserviert werden. Es verkehrt innerhalb des Marktes Wilhermsdorf und verbessert die Anbindung der Ortsteile an den Ortskern.

Die Fahrerinnen und Fahrer sind ehrenamtlich im Einsatz. Entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit der Gemeinde Veitsbronn. Dort fährt seit Juli 2017 ein ebenfalls durch LEADER geförderter Bus.

Ohne den Einsatz der Ehrenamtlichen wäre ein Projekt dieser Form nur schwer realisierbar. Aber genau dafür steht LEADER: Vor Ort werden neue Prozesse angeregt und unterstützt.

 

Ziele:

  • Erhalt der Lebensqualität für Jung UND Alt durch nachhaltige Mobilitätsangebote 
  • Mobilität für Jedermann: Förderung der Unabhängigkeit von Senioren, jungen Menschen und Familien sowie 1 PKW-Haushalte
  • Verbesserung des öffentlichen Verkehrsmittelangebots des Landkreises  
  • Beitrag der Region zum Klimaschutz durch Senkung des CO2-Ausstoßes
  • Steigerung der Effizienz von Mobilität weg von motorisiertem Individualverkehr
  • Steigerung der Verkehrssicherheit (Entlastung von Senioren)
  • Beitrag zur Mobilität von Asylbewerbern und somit zu deren Integration
  • Förderung des Bürgerengagements und der Vernetzung innerhalb des Landkreises
  • Verbesserung des lokalen Zusammenhalts

Unabhängigkeit in jeder Lebensphase

Etablierung eines kostenlosen Bürgerbus-Angebots in Veitsbronn

 

Projekttitel: Anruf-Bürger-Shuttle (ABS) Veitsbronn

Projektträger: Bürgerbusverein Veitsbronn e.V.

LEADER-Förderung: 13.544,54 €

Homepage:www.abs-veitsbronn.de

 

Inhalt: 

„Bürger fahren Bürger“. Das ist das Motto des kostenlosen Bürgerbus-Angebots in Veitsbronn – kurz ABS. Die zugrundeliegende Idee lautet, allen Menschen, insbesondere Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, die Möglichkeit zu bieten, unabhängig zu sein – selbstständig Arztbesuche wahrnehmen zu können, Einkäufe zu erledigen, Veranstaltungen zu besuchen und vieles mehr.

Der Bus verkehrt ausschließlich innerhalb der Gemeinde Veitsbronn und verbessert die Anbindung der Ortsteile an den Ortskern. Er bietet neun Sitzplätze und hat eine leicht zu öffnenden Schiebetür, die auch von Rollstuhlfahrenden einfach zu bedienen ist. Das Angebot steht allen Bürgerinnen und Bürgern zu festgelegten Fahrtzeiten zur Verfügung.

Die Fahrgäste werden an der Haustüre abgeholt und dort auch wieder abgesetzt. Für die Fahrt wird kein Entgelt erhoben. Die Anmeldung erfolgt telefonisch oder über die Webseite des Bürgerbusvereins.

Die Fahrerinnen und Fahrer sind ausnahmslos ehrenamtlich tätig. Zu Projektbeginn im Juli 2017 teilten sich 16 Fahrerinnen und Fahrer den Einsatz.

Entwickelt wurde das Konzept zusammen mit der Marktgemeinde Wilhermsdorf. Dort fährt seit Oktober 2016 ein ebenfalls durch LEADER geförderter Bus.

 

Ziele:

  • Erhalt der Lebensqualität für Jung UND Alt durch nachhaltige Mobilitätsangebote 
  • Mobilität für Jedermann: Förderung der Unabhängigkeit von Senioren, jungen Menschen und Familien sowie 1 PKW-Haushalte
  • Verbesserung des öffentlichen Verkehrsmittelangebots des Landkreises  
  • Beitrag der Region zum Klimaschutz durch Senkung des CO2-Ausstoßes
  • Steigerung der Effizienz von Mobilität weg von motorisiertem Individualverkehr
  • Steigerung der Verkehrssicherheit (Entlastung von Senioren)
  • Beitrag zur Mobilität von Asylbewerbern und somit zu deren Integration
  • Förderung des Bürgerengagements und der Vernetzung innerhalb des Landkreises
  • Verbesserung des lokalen Zusammenhalts

Hightech-Werkstatt auf dem Land

Etablierung durch Öffentlichkeitsarbeit und Qualifizierung

 

Projekttitel: Fablab Franken

Projektträger: FabLab Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim e.V.

LEADER-Förderung: 14.529,36 €

Homepage: www.fablab-franken.de

Kooperation: LAG Aischgrund e.V.

 

Inhalt: 

Ein FabLab (Fabrication Laboratory) ist ein Ort, der es jedem ermöglicht, seine kreativen Ideen technisch umzusetzen. Egal ob es um das Bedrucken eines T-Shirts oder um das Arbeiten an einer CNC-Fräse geht – im FabLab ist all dies möglich.

FabLabs sind bereits in vielen größeren Städten zu finden, seltener jedoch im ländlichen Raum. So hat die Etabilierung des FabLabs Franken an den Standorten Neustadt a.d. Aisch und Veitsbronn durchaus einen in-novativen Charakter.

Beide Werkstätten sind gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und auch untereinander hervorragend verbunden.

Die enge Kooperation bringt viele Vorteile mit sich. So sorgt die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit beispielsweise für eine breitere Außenwirkung und ein besseres Auffinden im Netz. Darüber hinaus kann Wissen ausgetauscht und gebündelt werden. Die Nutzenden profitieren z.B. durch aufeinander abgestimmte Kurspläne von einem umfassenderen und facettenreicheren Angebot.

Inhalt des gemeinsamen Förderantrags bei LEADER waren die Öffentlichkeitsarbeit, die Qualifzierungsmaßnahmen bzw. Schulungen zum sicheren Betrieb der hochtechnischen Anlagen sowie der Aufbau einer gemeinsamen Wissens-Online-Datenbank.

 

Ziele: 

  • Etablierung eines neuen Angebots in der Region
  • Förderung von Wissenschaft und Forschung, Jugendhilfe, Volks- und Berufsbildung
  • Wissensvermittlung in den Bereichen: digitalen Eigenproduktion, allgemeine Fertigungsverfahren inkl. der zugehörigen Werkstoffkunde, Selbstbau von Werkzeugmaschinen, Handwerkstechniken, neue Technologien, Computer und neue Medien
  • Förderung der Jugend in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) mit Bezug zu schulischen Themen
  • Ermöglichen des Zugangs zu (Schlüssel-)Technologien und Anregung des praktischen und kreativen Umgangs mit Technologie
  • Veranstaltung von Schulungen und Workshops zu Aus- und Weiterbildung
  • Durchführung von Bildungsveranstaltungen und Workshops speziell für Kinder, Jugendliche sowie Schülerinnen und Schüler
  • Kooperationen mit Schulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen
  • Nachhaltigkeit (z.B. durch Reparaturwerkstatt, Forschung& Entwicklung) fördern
  • Wissen in den Regionen halten und weitergeben
  • Einen Talentpool (nicht Ausbildungsstätte) für Unternehmen bereithalten
  • Zentrale Treffs für Jung und Alt schaffen
  • Unterstützung des Lernens durch eigene Erfahrungen, des selbstmotivierten Lernens und des Lernens von Anderen / Gleichgesinnten
  • Durchführung generationenübergreifender Projekte
  • Verbesserung der Lebensqualität in der Region für Interessierte jeglichen Alters
  • Erhöhung der Betätigungsmöglichkeiten und des Freizeitwerts in der Region
  • Beitrag zu Wertschöpfung und regionaler Identität
  • Erhalt der dörflichen Strukturen und Koordinierung der Innenentwicklung

Selber machen leicht gemacht

Etablierung eines FabLabs im Landkreis Fürth
 

Projekttitel: FabLab Landkreis Fürth

Projektträger: FabLab Landkreis Fürth e.V.

LEADER-Förderung: 27.558,32 €

Homepage: www.fablab-fuerth.org

Kooperation: Teilprojekt der Kooperation mit der LAG Aischgrund


Inhalt: 

In vielen Städten gibt es sie schon, die sogenannten FabLabs. Ende 2017 öffnete das erste FabLab im Landkreis Fürth seine Türen.

Ein FabLab, was für Fabrication Laboratory steht, ist Werkstatt, 3D-Druckerei, Experimentierfeld und High-Tech Labor zugleich. Es ist ein Treffpunkt für kreative und technikbegeisterte Menschen jeden Alters.

Untergebracht ist das FabLab Landkreis Fürth in der ehemaligen Mittelschule Veitsbronn. Dort befinden sich in zwei Räumen verschiedene moderne Maschinen, mit welchen es möglich ist, unterschiedlichste Dinge selbst herzustellen.

Eine „Lounge“ mit Sitzecke, Sofa und Küche schafft Gemütlichkeit und lädt zum Verweilen ein. So ist es nicht verwunderlich, dass die Mitgliederzahl des gemeinnützigen Vereins FabLab Landkreis Fürth i.G. in den letzten Jahren rasant gestiegen ist. Die Mitglieder kommen aus den verschiedensten Bereichen, wie dem Ingenieurwesen, der IT-Branche, dem Lehramt, der Grafik, der Mechanik und der Elektronik.

Regelmäßig werden Workshops zu verschiedenen Themen angeboten, wie Elektronik, Nähen-Sticken, Fahrrad Reparatur oder Wordclock. Auch für Schulklassen ist das FabLab ein interessantes Exkursionsziel. Die Werkstatt ist für Schülerinnen und Schüler ideal, um diverse technische Bereiche kennenzulernen und etliche Techniken auszuprobieren.

 

Ziele: 

  • Leerstehende Schulräume sinnvoll reaktivieren und nutzen 
  • Kreative Freizeiteinrichtung zur Umsetzung von Ideen schaffen
  • Einen zentralen Treff für Jung und Alt (Werkstatt mit Café) schaffen
  • Allgemeine, außerschulische Bildung und Qualifizierung vermitteln
  • Beruforientierung für Jugendliche bieten
  • Einen Talentpool (nicht Ausbildungsstätte) für Unternehmen bereithalten
  • Innovation im Landkreis Fürth fördern
  • Wissen im Landkreis Fürth halten und weitergeben
  • Nachhaltigkeit und lokale Problemlösungskompetenz fördern
  • Synergieeffekte einzelner Unternehmen aufzeigen und vermitteln
  • Veranstaltung von Workshops, Vorträgen, Seminaren   
  • Vernetzung mit anderen FabLabs, Berufsschulen, Hochschulen etc.
  • Förderung von Talenten und Qualifizierung, Inspiration für Berufswahl
  • Umweltbewusstsein schaffen, Reparieren in Zeiten der Wegwerfgesellschaft
  • Neue Impulse für die Region durch Interessenten aus Nah und Fern 

Freizeit flexibel und unabhängig

Unkomplizierte Mitfahrgelegenheit für die Jugend

 

Projekttitel: Jugendmobil Cadolzburg und Umgebung

Projektträger: Markt Cadolzburg

LEADER-Förderung: 5.899,15 €


Jugendliche sollen einfach und aktiv am sozialen und kulturellen Leben teilhaben können. Das ist der Grundgedanke, der hinter der Anschaffung eines Fahrzeugs für Aktionen von Jugendvereinen und -verbänden steht.

Möglich wurde das Projekt durch eine Kooperation zwischen Evangelischer und Katholischer Kirche mit der Marktgemeinde, dem Jugendforum Cadolzburg sowie der Jugendpflege Süd.

Angeschafft wurde ein 9-Sitzer-Bus, der dazu dient, Kinder und Jugendliche in den Kommunen Cadolzburg, Langenzenn, Roßtal, Großhabersdorf, Seukendorf und Ammerndorf zu befördern.

Mit dem Mobil werden keine festen Routen abgefahren. Es werden lediglich bestimmte Veranstaltungen bedarfsgerecht angesteuert. Schließen sich mehrere Jugendliche zusammen, etwa um eine Aktion eines Jugendhauses zu besuchen, werden sie abgeholt, gemeinsam zum Ziel befördert und wieder nach Hause gebracht.

Die Jugendlichen lernen durch dieses Angebot, sich selbständig abzusprechen und zu organisieren. Auch der Gruppenzusammenhalt wird gefördert. Darüber hinaus soll der Jugendbus dazu anregen, Fahrgemeinschaften zu bilden, was den Individualverkehr reduziert und zu einer Verringerung der klimaschädlichen Abgase führt.

Um eine möglichst hohe Auslastung für das Jugendmobil erreichen zu können, wird es an alle Vereine und Verbände mit Sitz in Cadolzburg vermietet, die Kinder-und Jugendarbeit betreiben.

 

Ziele: 

  • Schaffung nachhaltiger Mobilitätsangebote durch Spontanität 
  • Förderung des Bürgerengagements und der Vernetzung innerhalb des Landkreises
  • Verbesserung des lokalen Zusammenhalts
  • Vergrößerung des Aktionsradius für junge Menschen; Förderung der Selbstständigkeit und der Lebensqualität 
  • Verringerung des Individualverkehrs durch effizientere Mobilität; Reduzierung der Umweltemissionen 
  • Vorbildfunktion und möglicher Anreiz für die Bildung von Fahrgemeinschaften
  • Zusammenarbeit der Kirchen vor Ort mit der Marktgemeinde, der offenen Jugendarbeit und den Jugendverbänden, von der Planung bis zum Betriebskonzept, als Vorbild für andere Akteure
  • Beitrag zur Mobilität von jungen Asylbewerbern und somit zu deren Integration
  • Einfache und kostengünstige Ausleihmodalitäten
  • Stärkung der Interkommunalen (Jugend-)Zusammenarbeit

Ein Dorf verändert sich

Schautafeln über die Geschichte Großhabersdorf und das historische Stadtbild

 

Projekttitel: Großhabersdorf EINST & JETZT

Projektträger: Heimatverein Großhabersdorf e.V.

Bewilligte LEADER-Förderung: 6.881,08 €

Homepage: www.grosshabersdorf.de

 

Inhalt: 

Der Heimatverein Großhabersdorf organisierte über viele Jahre hinweg die sogenannten Bildernachmittage. Zu diesen brachten Bürgerinnen und Bürger ihre alten Fotos mit, welche dann gemeinsam betrachtet wurden.

Zusammen wurde versucht herauszufinden, wer darauf zu sehen ist. Es wurde überlegt, wie sich der jeweilige Platz, das darauf zu sehende Gebäude oder die Straße verändert hat.

Hierbei entstand die Idee, den Wandel, welchen das Dorf durch-gemacht hat, für alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Besucherinnen und Besucher Großhabersdorf sichtbar zu machen.

Das Projekt Großhabersdorf „Einst und Jetzt“ war geboren. Es wurden Paneele aufgestellt, die ein direktes Gegenüberstellen des aktuellen Blicks und des historischen Blicks erlaubten. So gibt es oben ein Fenster zum Hindurchsehen und unten ein Foto, das den gleichen Blick in der Vergangenheit zeigt.

Darüber hinaus wurden Schautafeln an geschichtsträchtigen Gebäuden mit Bildern, Texten und einem QR-Code für weiterführende Informationen angebracht. Letztere sind auf der Homepage der Gemeinde zu finden.

Schließlich wurden die einzelnen Bestandteile zu einem Ortsrundgang zusammengeführt, Flyer wurden gedruckt und die Informationen auf die Homepage der Gemeinde aufgenommen.

Durch die Visualisierung des Zeitenwandels wird die Bevölkerung für selbigen sensibilisiert und die Verbundenheit der einheimischen Bevölkerung mit ihrer Heimatgemeinde wird gestärkt.

 

Ziele: 

  • Visualisierung des Wandels der Zeit für alle Generationen
  • Förderung des Bewusstseins für den Wandel der zeit
  • Stärkung der Verbundenheit der einheimischen Bevölkerung mit ihrer Heimatgemeinde
  • Hebung der Lebensqualität

Aufwertung und Inwertsetzung von Kultur, Freizeit und Tourismus

Spiel, Spaß, Sport und Bewegung

Im Herzen Wilhermsdorfs entstand eine attraktive Freizeitanlage und Begegnungsstätte

 

Projekttitel: Freizeitgelände am Zenntalradweg

Projektträger: Markt Wilhermsdorf

Bewilligte LEADER-Förderung: 128.674,16 €

Homepage:www.markt-wilhermsdorf.de

 

Inhalt: 

Die Anlage befindet sich auf dem gemeindlichen Gelände in der Ortsmitte auf der Fläche Bolzplatz / Altes Bad neben dem Trafohaus. Früher war hier eine Skaterbahn. Diese war jedoch nicht mehr verkehrssicher und musste entfernt werden. Neue Spiel- und Sportmöglichkeiten sollten her.

Wenngleich das Hauptaugenmerk bei der Neugestaltung der Anlage auf der Jugend lag, sind die Angebote niederschwellig und können von allen Generationen genutzt werden. Es gibt einen Soccer Court, Outdoor Workout Geräte, Street-basektball, Tischtennis sowie einen modularen Pumptrack.

Neu ist auch eine Brücke über die nahegelegene Zenn, welche das Freizeitgelände direkt mit dem naturbelassenen Wiesenzenngrund sowie dem überregionalen Zenntalradweg verbindet. 

Ein Rundweg um das Areal lädt zu einem Spaziergang ein. Dabei informieren Tafeln zu den Themen Zenn und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet.

Das Gelände ist auch ein attraktiver Rastplatz für einheimische und touristische Radfahrerinnen und Radfahrer sowie eine Begegnungsstätte für Jung und Alt.

 

Ziele: 

  • Verbesserung der Lebensqualität “vor Ort” durch ein attraktives Umfeld
  • Begegnung der Generationen
  • “Gesellschaft Bewegen”
  • Naherholungstourismus

Vergangenheit hautnah erleben

Neukonzeption des archäologischen Rundwegs Roßtal

 

Projekttitel: Archäologischer Rundweg Roßtal

Projektträger: Gemeinde Markt Roßtal

LEADER-Förderung: 10.146,41 €

Homepage: www.rosstal.lichtschreiber.de


Inhalt: 

Der archäologische Rundweg Roßtal bereichert seit vielen Jahren das touristische Angebot Roßtals. Im Lauf der Zeit sind jedoch die Schriften und Darstellungen auf den Informationstafeln verblasst und der Wissensstand hat sich durch neue archäologische Befunde grundlegend verändert. Eine Neukonzeption des Weges war notwendig geworden.

Wie der bestehende Weg auch, führt der neue archäologische Rundweg seine Besucherinnen und Besucher über den Oberen Markt, den Kernort Roßtals. Er wurde jedoch um mehrere Stationen erweitert.

Es wurden mehrdimensionale Infostelen aufgestellt, welche lokale und geschichtliche Informationen liefern. Bestehende Texte und Grafiken wurden dabei ergänzt und aktualisiert.

Um auch die jüngere Generation anzusprechen, wurden die Inhalte im unteren Teil der Infostelen jeweils kindgerecht aufgearbeitet und dargestellt. Hier werden die Kinder von Elisabeth von Bayern-Landshut als Schöner Else in Form einer Comicfigur durch den Rundweg geführt. Darüber hinaus machen es QR-Codes möglich, audiovisuelle Inhalte, wie digitale Texte, Animationen, Videos und Sprachaufnahmen abzurufen.

Ziele:

  • Steigerung der Lebensqualität durch attraktive Naherholungsangebote vor Ort
  • Erhöhung des touristischen Angebots
  • Bewusstseinsbildung für lokale Besonderheiten (geschichtliche Verankerung der Hohenzollern) in der Bevölkerung
  • Beitrag zur Steigerung der Wertschöpfung in der Gastronomie und Hotellerie
  • Ansprechende, auch jugendgerechte Aufarbeitung lokaler, geschichtlicher Informationen. Junge Roßtaler/innen sollten ebenfalls die Vergangenheit ihres Heimatortes kennen
  • Erhöhung der Wertigkeit der archäologisch-historischen Vergangenheit im Bewusstsein der Bevölkerung und damit die gründlichere Bewahrung dieser
  • Aufwertung des Oberen Marktes durch moderne, optisch wertige Tafeln
  • Beitrag zur Profilierung der Region als Hohenzollernwirkungskreis (Hohenzollern-Orte)
  • Verdeutlichung lokaler, kleinteiliger archäologischer Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten

… hoch hinaus!

Erweiterung der Freizeitanlage um einen Boulderfelsen

 

Projekttitel: Boulderfelsen Langenzenn

Projektträger: Stadt Langenzenn

LEADER-Förderung: 72.710,25 €

Homepage:www.langenzenn.de

 

Inhalte: 

Die ZennOase in der Försterallee in Langenzenn ist eine Freizeitanlage mit verschiedensten Angeboten. Es gibt einen Bewegungsparcours, einen breit angelegten Kinderbereich, Ruhegelegenheiten sowie einen Biergarten.

Um nun auch Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine attraktive sportliche Freizeitmöglichkeit zu bieten, wurde das Areal um eine Boulderanlage erweitert. Diese umfasst einen großen Boulderfelsen mit einem Kamin und Überhängen. Die Schwierigkeitsgrade variieren dabei und sind für unterschiedliche Altersgruppen geeignet. Eine Hinweistafel weist die Nutzer ein und informiert über zu beachtende Regeln.

Neben dem Boulderfelsen entstand ein Sitzfelsen, der den Kletternden als Kommunikationspunkt dienen soll sowie ein Wasserspender, der an heißen Tagen für Erfrischung sorgt. 

Durch den Boulderfelsen wurde die Freizeitzone an der Zenn, einem Bewegungs- und Kommunikations-raum für alle Generationen, weiter aufgewertet und die aktive Freizeitgestaltung gefördert. Die Bevölkerung wird dazu eingeladen, sich in jedem Alter fit zu halten. Am 24. Juli 2022 wurde nach rund drei Jahren Planungszeit und einem Jahr Bauzeit der Boulderfelsen feierlich eingeweiht.

 

Ziele: 

  • Aufwertung der Freizeitzone an der Zenn
  • Aufwertung des touristischen Angebots entlang des Zenngrundradwegs
  • Förderung einer aktiven Freizeitgestaltung für Jugendliche
  • Schaffung eines Bewegungs- und Kommunikationsraumes für alle Generationen
  • Motivation der Bevölkerung sich zu bewegen und fit zu halten - in jedem Alter
  • Ergänzung des vorhandenen Angebots um eine auch für Jugendliche attraktive Sportmöglichkeit zu schaffen
  • Steigerung der Attraktivität von Langenzenn als Ausflugsort für alle Generationen
  • Ergänzung des Bewegungsangebots für Vereine und Schulen 

Kultur, Bildung und Begegnung im Herzen Langenzenns

Aufbau eines multifunktionalen Areals

 

Projekttitel: Kulturscheune Langenzenn

Projektträger: Hans Sachs Spielgruppe Langenzenn e.V.

LEADER-Förderung: 53.942,24 €

Homepage:https://kulturhof-langenzenn.de/
 

Inhalt: 

Der „Kulturhof Langenzenn“ liegt in der Langenzenner Altstadt zwischen der Hindenburgstraße im Süden und der Alten Zennstraße im Norden. Das Areal umfasst verschiedene Baukörper, welche einen Innenhof umschließen. Es befindet sich im Besitz der Stadt Langenzenn und wurde über viele Jahre hinweg nur minder genutzt.

Um dies zu ändern, das Langenzenner Innenstadtleben kulturell zu bereichern und verschiedensten Besuchergruppen die Möglichkeit zu bieten, sich zu bilden, Zeit miteinander zu verbringen und sich auszutauschen, wird das gesamte Areal langfristig umgestaltet und mit unterschiedlichen Nutzungen belegt.

In einem ersten Schritt wurden die alten und maroden Scheunen zu einer Kultur- und Bildungsstätte umgebaut. Die Sanierung der Gebäude erfolgte über die Stadt Langenzenn und über die Städtebauförderung, die Ausstattung über die Hans Sachs Spielgruppe, welche durch LEADER unterstützt wurde.

Seit 2021 finden hier nun Theateraufführungen, Lesungen, Ausstellungen, Konzerte sowie andere Kunst- und Kulturprojekte mit bis zu 85 Gästen statt. Auch die örtliche Volkshochschule nutzt die Räumlichkeiten. Renoviert wurde in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden auch das Café, das jeden Sonntag geöffnet hat.

Ziele: 

  • Erhöhung des Freizeitwertes für die Region
  • Schaffung attraktiver Veranstaltungen für die Region (überörtlich)
  • Schaffung eines Kultur- und Bildungsprogramms für alle Generationen
  • Schaffung eines Treffpunkts in der Gemeinde
  • Entwicklung eines kulturellen Zentrums
  • Erhalt örtlicher Strukturen
  • Revitalisierung eines zentral gelegenen Gebäudes

Von der Jugend - für die Jugend

Errichtung eines asphaltierten Pumptracks in Puschendorf

 

Projekttitel: Pumptrack Puschendorf

Projektträger: Gemeinde Puschendorf

LEADER-Förderung: 48.335,66 €

Homepage:www.puschendorf.de


Inhalt: 

Der Pumptrack in Puschendorf ist ein musterhaftes Beispiel für die Zusammenarbeit von Jugend und Gemeinde.

Lediglich ein Jahr hat es von der Planung bis zur Fertigstellung gedauert. Er wurde direkt neben dem bereits vorhandenen Fun-Court-Platz, einem Allwetterplatz für verschiedene Ballsportarten, errichtet und im September 2022 in Anwesenheit zahlreicher Gäste festlich eröffnet.

Ein Pumptrack ist eine Rundstrecke mit Bodenwellen, Steilkurven und Sprungmöglichkeiten. Ziel ist es, sich lediglich mit Auf- und Abwärtsbewegungen, sprich ohne in die Pedale zu treten, fortzubewegen.

Durch die Asphaltierung, für die man sich in Puschendorf entschieden hat, ist der Parcours für Radfahrende, Skateboarder, Inlineskater und auch Rollstuhlfahrende nutzbar. Pumptracks bieten Menschen jeden Alters mit und ohne Vorkenntnissen, sportlich und untrainiert, eine zeitgemäße und attraktive Möglichkeit, gemeinsam mit Gleichgesinnten an der frischen Luft Sport zu treiben und ihre Freizeit ansprechend zu gestalten.

Da es auch außerhalb der Region bisher nur wenige Anlagen dieser Art gibt, ergänzt der Pumptrack hervorragend das Portfolio der Region im Freizeitbereich.

 

Ziele:

  • Verbesserung der Lebensqualität für Jugendliche
  • Stärkung des Miteinander
  • Wunscherfüllung: die Jugendlichen haben sie eine solche Bahn explizit gewünscht
  • Schaffung eines Angebotes, das unabhängig vom Alter und Können durch vielfältige Element möglichst viele anspricht
  • Förderung der Bewegung an der frischen Luft
  • Schaffen einer wertvollen Freizeitaktivität
  • Ort der Begegnung
  • Attraktion auch für externe Besucherinnen und Besucher

Kulturelles Erbe trifft künstlerisches Schaffen

Revitalisierung des ehemaligen Kantorats als Galerie

 

Projekttitel: Zeitgenössische Kunst in historischem Rahmen 

Projektträger: Gesellschaft für Museum und Kunst Zirndorf

LEADER-Förderung: 12.524,06 €

Homepage: www.kunstverein-zirndorf.de


Inhalt: 

Das Projekt „Zeitgenössische Kunst in historischem Rahmen“ schafft einen neuen attraktiven Anziehungsort im Herzen Zirndorfs.

Der Kunstverein „Gesellschaft für Museum und Kunst Zirndorf“ hat mehrere Jahre nach Räumlichkeiten für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und die kulturpädagogische Arbeit mit Grundschülerinnen und Grundschülern gesucht.

Im ehemaligen Kantorat hat er schließlich einen für seine Zwecke idealen Platz gefunden. Um die Räumlichkeiten entsprechend nutzen zu können, waren jedoch umfassende Umbauarbeiten notwendig. Diese wurden durch LEADER gefördert.

Mit der Schaffung der Galerie und Bildungsstätte im Stadtzentrum von Zirndorf wurde ein historisches Gebäude als lebendiger Kulturort etabliert und die kulturelle Infrastruktur des Landkreises bereichert. Die vielfältigen Veranstaltungen und Ausstellungen beleben die lokale Kunstszene und fördern das Interesse an zeitgenössischer Kunst.

Auch wird die Interaktion zwischen Kunstschaffenden und der Öffentlichkeit gestärkt. Kreative Programme und Veranstaltungen schaffen Raum für Austausch und Begegnung und ziehen Besucherinnen und Besucher auch außerhalb der Region an. Die kulturelle Identität des Landkreises Fürth wird durch dieses Projekt nachhaltig gestärkt.

 

Ziele: 

  • Schaffung attraktiver Veranstaltungen für die Region (überörtlich)
  • Schaffung eines Kultur- und Bildungsangebots für alle Generationen
  • Schaffung eines Treffpunkts in der Region und darüber hinaus
  • Beitrag zur Gestaltung eines kulturellen Zentrums
  • Erhalt örtlicher Strukturen
  • Revitalisierung eines zentral gelegenen Gebäudes

Tradition trifft auf Erlebnis - Die Kraft der Mühlen

Aufarbeitung der regionalen Mühlengeschichte

 

Projekttitel: Mühlenerlebnis Mittelfranken

Projektträger: LAG Region an der Romantischen Straße e.V.

Homepage: www.gemeinsam.bayern

Kooperation: LAG an der Romantischen Straße, LAG Aischgrund, LAG Landkreis Fürth e.V.

 

Inhalt: 

Mühlen waren lange Zeit zentrale Einrichtungen in ländlichen Gemeinden. Sie erleichterten die Arbeit und fungierten als wichtiger sozialer Treffpunkt. Es gab Mühlen zum Mahlen von Getreide, aber auch Öl-, Säge-, Walk-, Loh-, Gipsmühlen und andere.

Um dafür zu sorgen, dass der regionalen Mühlengeschichte und den noch vorhandenen – vielerorts aufwendig und liebevoll restaurierten – Mühlen mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung geschenkt wird, haben die drei Lokalen Aktionsgruppen Landkreis Fürth, Aischgrund und Region an der Romantischen Straße gemeinsam ein Konzept entwickelt.

Um das Wissen über Mühlen zu vermitteln und die Heimatgeschichte lebendig zu machen, ist eine Wanderausstellung zum Thema Mühlen entstanden. Thematisiert wird darin die Geschichte der Mühlen, ihre wirtschaftliche Bedeutung sowie das Müllerhandwerk. Zudem werden verschiedene Mühlen in den Regionen Zenngrund, Aischgrund und Taubertal vorgestellt.

Die Ausstellung eignet sich für Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen, sowie für Erwachsene. Sie besteht aus sechs Ausstellungstürmen mit einer Fläche von je 0,7 m2. Sie ist ausschließlich für den Innenbereich geeignet und benötigt eine Mindestfläche von etwa 35 m2. Der Ausstellungszeitraum ist flexibel. Die Ausstellung kann kostenlos ausgeliehen werden.

Ziele: 

  • Inwertsetzung von Naturräumen durch kulturelle Stätten
  • Information von Gästen, Bürgerinnen und Bürgern über die natürlichen und historischen Besonderheiten der Region
  • Wissen in der Region halten und an spätere Generationen weitergeben
  • Geschichte erlebbar machen
  • Herausstellen der ehemaligen Bedeutung des Mühlenhandwerks für die Region
  • Steigerung der Aufenthaltsdauer von Besucherinnen und Besuchern in der Region
  • Einheitliche Darstellung des Themas mit hohem Wiedererkennungswert.
  • Aufwertung der Gewässerumgebung durch Informationen zu den Mühlen
  • Förderung des Umweltbewusstseins
  • Impulse setzen für ein regionales Netzwerk
  • Förderung von interkommunaler Zusammenarbeit

Zeitreise ins Jahr 1632

Gestaltung eines informativen Rundwegs mit digitalen Angeboten

 

Projekttitel: Erlebnisweg Wallensteins Lager

Projektträger: Stadt Stein (in Kooperation mit den Städten Oberasbach Zirndorf)

LEADER-Förderung: 182.818,51 €

Homepage:www.stadt-stein.de

 

Inhalt: 

Wie mag es damals vor fast 400 Jahren gewesen sein, als die Schlacht von Wallenstein gegen die Schweden im Rahmen des 30-jährigen Krieges tobte? Was bedeutete das Kriegstreiben für die Zivilbevölkerung? Wo waren die Truppen stationiert und was trugen die Menschen der damaligen Zeit? Diese und viele weitere Fragen werden im Projekt „Erlebnisweg Wallensteins Lager“ beantwortet.

Die benachbarten Städte Zirndorf, Oberasbach und Stein erarbeiteten hierfür ein Gesamtkonzept, das auf dem Areal, auf dem einst die Truppen Wallensteins lagerten, über die natürlichen und historischen Besonderheiten der Region informiert.

In diesem Rahmen wurden die bestehenden Wege um die ehemaligen Lagergrenzen umtrassiert, ergänzt und neu beschildert. Die Stationen wurden mit Informationsmöglichkeiten und Sitzgelegenheiten versehen. Darüber hinaus wurden für das damalige Lagerleben wichtige Standorte wie das ehemalige Krankenlager (Hölzleshof) durch sogenannte Stolpersteine markiert. An besonders prominenten Stellen, wie der Alten Veste oder den Schanzanlagen in Stein-Unterweihersbuch, sind Erlebnisstationen eingerichtet.

Zusätzliche Informationen in verschiedenen Sprachen bietet eine interaktive App.

Der Weg vermittelt nicht nur spielerisch Wissen, sondern lädt auch zu einem Aufenthalt in der Natur ein.

 

Ziele: 

  • Steigerung der Lebensqualität durch attraktive Naherholungsangebote vor Ort
  • Erhöhung des touristischen Angebots
  • Bewusstseinsbildung für lokale Besonderheiten (geschichtliche Verankerung der Hohenzollern) in der Bevölkerung [regionale Identität]
  • Beitrag zur Steigerung der Wertschöpfung in Gastronomie & Hotellerie [regionale Wertschöpfung]
  • Ansprechende, auch jugendgerechte Aufarbeitung lokaler, geschichtlicher Informationen. 
  • Erhöhung der Wertigkeit der archäologisch-historischen Vergangenheit im Bewusstsein der Bevölkerung und damit die gründlichere Bewahrung dieser. 
  • Aufwertung des Oberen Marktes durch moderne, optisch wertige Stationstafeln
  • Beitrag zur Profilierung der Region als Hohenzollernwirkungskreis (Hohenzollern-Orte)
  • Verdeutlichung lokaler, kleinteiliger archäologischer Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten

Erinnern - Bewahren - Verstehen

Kulturelles Erbe wird sichtbar

 

Projekttitel: Spuren jüdischen Lebens in Westmittelfranken

Projektträger: LAG Region an der Romantischen Straße 

LEADER-Förderung: 15.188,73 € 

Kooperation: LEADER Region Landkreis Fürth, LAG Region Hesselberg, LAG Aischgrund

 

Inhalt: 

Die LAGn Region an der Romantischen Straße, Hesselberg, Landkreis Fürth und Aischgrund haben es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam den Spuren des jüdischen Lebens zu folgen. Es galt, die Geschichte aufzuarbeiten, das Wissen zu bündeln, ein Bewusstsein für die Vielfalt jüdischen Lebens in der Region zu schaffen und ein Netzwerk zu etablieren.

Dafür wurden Orte, Zeugnisse, Zeitzeugen sowie ehren- und hauptamtliche Akteure ausfindig gemacht und im Rahmen anderer Untersuchungen bereits definierte Schwerpunkte wie Synagogen, Schulen und Mikwen berücksichtigt. Unter Einbeziehung ehrenamtlicher Heimatforscherinnen und Heimatforscher, fanden in der Zeit von 2018 bis 2020 darüber hinaus mehrere Exkursionen in den unterschiedlichen Regionen statt. 

Die schlussendlich entstandene Broschüre, die in deutscher und englischer Sprache bei den beteiligten LAGn erhältlich ist, informiert ansprechend mit vielen Bildern und Karten über die jüdische Vergangenheit und das, was von ihr erhalten ist. Sie lädt dazu ein, selbst auf Spurensuche zu gehen und auch die Geschichten hinter den Orten zu erkunden.

 

Ziele: 

  • Zielgerichtete Bestandsaufnahme jüdischer Orte und Zeugnisse im westlichen Mittelfranken
  • Bewusstsein schaffen für die Spuren Jüdischer Geschichte
  • Bewahrung von kulturellem Erbe
  • Wiederspiegeln - motivieren - Impulse setzen
  • Ermittlung und Bewahrung von personengebundenen Wissen
  • Impulse setzen für ein orts- und regionsübergreifendes Netzwerk an ehrenamtlich und hauptberuflichen Akteuren
  • Durchführung von Koordinierungstreffen im Bereich Kultur
  • Realisierung landkreisübergreifender und inländischer Kooperationen
  • Durchführung kulturtouristischer Veranstaltungen
  • Wissen in der Region halten und weitergeben

Vom Bierkeller zum Lazarett zur Fledermaushöhle

Erlebbarmachung der Cadolzburger Unterwelt als ein Stück Zeitgeschichte

 

Projekttitel: Felsenkeller Cadolzburg

Projektträger: Markt Cadolzburg

LEADER-Förderung: 7.138,18 €

 

Inhalt: 

Unter dem heutigen Pisendelplatz in Cadolzburg erstreckt sich ein ausgedehnter Felsenkeller aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Dieser etwa 190 Meter lange Gang diente ursprünglich den örtlichen Brauereien zur Lagerung von Bierfässern. Auch Eis wurde hier aufbewahrt.

Im zweiten Weltkrieg wurde der Keller dann von der Bevölkerung als Schutzraum und von der Wehrmacht als Feldlazarett genutzt. In dieser Zeit wurde hier auch Brot gebacken. Die Notbäckerei ist noch heute sichtbar. Derzeit ist der Felsenkeller, der im Jahr 2017 in die Denkmalschutzliste aufgenommen wurde, ein Quartier für verschiedene Fledermausarten.

Durch das LEADER-Projekt konnte der Felsenkeller der Öffentlichkeit zugänglich und erlebbar gemacht werden. Das Sandsteinportal sowie die Sandsteinwände wurden saniert und eine Zisterne freigelegt. Darüber hinaus wurde eine Beleuchtung angebracht. Eine Hinweistafel informiert über die Ortsgeschichte, den für die Region typischen Burgsandstein sowie die Fauna vor Ort.

Führungen durch den Felsenkeller sind nach Voranmeldung und Terminvereinbarung möglich.

 

Ziele: 

  • Zeitgeschichte erlebbar machen
  • Einblick in die für die Region typischen Burgsandstein und dessen biologische Bedeutung
  • Darstellung verschiedener Nutzungen und Bedeutungen solcher Keller in der Region

… den Weg zu sich selbst entdecken

Neugestaltung und Vermarktung des mittelfränkischen Jakobsweges
 

Projekttitel: Mittelfränkischer Jakobsweg

Projektträger: LEADER Region Landkreis Fürth e.V.

LEADER-Förderung: 45.425,09 €

Kooperation: LAG Region an der Romantischen Straße

 

Inhalt:

Der Mittelfränkische Jakobsweg wurde neu gestaltet und ausgerichtet. Ermöglicht wurde dies durch eine Kooperation der LEADER Region Landkreis Fürth, der LAG Region an der Romantischen Straße und zahlreichen politischen und kirchlichen Gemeinden zwischen Nürnberg und Rothenburg.

Der Weg, auch „fränkischer Camino“ genannt, ist 87,6 Kilometer lang und führt an 14 schönen Kirchen vorbei. Seit 1992 wird er durch den Fränkischen Albverein e.V. mit einer weißen Muschel auf blauem Grund gekennzeichnet.

Um den Wiedererkennungswert des Jakobsweges zu steigern und seine Bekanntheit zu erhöhen, wurde im Rahmen des Projekts ein einheitliches Konzept entwickelt. Herzstück des Projekts ist die entstandene Broschüre mit detaillierter Wegbeschreibung und Kartenmaterial.

Neu gestaltet wurde der Camino mit Meditationsstelen und Orientierungstafeln. Zudem wurden Pilgerkärtchen für die 14 Kirchen erstellt. Obstbaumtafeln laden zum Verzehr reifer Früchte ein.

Darüber hinaus wurden Ruheplätze eingerichtet, die den Pilgernden einen Ort bieten, um innezuhalten, die Natur zu genießen und sich auf ihre innere Reise zu besinnen.

 

Ziele: 

  • Verbesserung von Orientierung und Aufenthaltsqualität auf dem Jakobsweg
  • Steigerung der Aufenthaltsdauer von Pilgern und Wanderern in der Region
  • Einheitliche Darstellung des Mittelfränkischen Jakobsweges mit Wiedererkennungswert
  • Information von Bürgern und Gästen über Thema Pilgern und die Region
  • Hervorheben kleinteiliger natürlicher und historischer Besonderheiten (Thema Wasser, Thema historische Ortte)
  • Förderung von überregionaler Kooperation

Kunst erleben

Anton lädt Pilger zum Ruhen ein

 

Projekttitel: Kunstwerk am Jakobsweg

Projektträger: Stadt Stein

LEADER-Förderung: 11.725,00 € 

Homepage: www.stadt-stein.de

 

Inhalte: 

Der Jakobsweg zwischen Nürnberg und Rothenburg o.d.T. lädt dazu ein, die Landschaft zu genießen und innere Ruhe sowie neue Perspektiven zu finden. Immer wieder verleiten besondere Plätze zum Innehalten ein.

Im Rahmen des Projektes „Kunstwerk am Jakobsweg“ wurde am so-genannten „Deutenbacher Plärrer“ in Stein, der Kreuzung Regelsbacher Straße, Neuwerker Weg und Hofäckerweg eine Bronzeskulptur des Künstlers Theophil Steinbrenner aufgestellt.

Der Platz, an dem drei Jakobswege aufeinandertreffen, wurde bereits vor einigen Jahren von der Stadt Stein umgebaut. Inzwischen gibt es auf dem muschelförmig gepflasterten Platz auch Ruhebänke, Schilder auf Steinstelen und einen Schaukasten mit Informationen zu den Jakobswegen. Die neue Bronzeskulptur des Pilgers Anton integriert sich bestens in die bestehende Sitzgruppe und lädt Pilgerinnen und Pilger zum Verweilen ein.

 

Ziele: 

  • Schaffung eines Highlights mit Wiedererkennungswert als Aushängeschild für den gesamten weg (z.B. als Fotomotiv für Urlaubsbilder)
  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Jakobsweg
  • Steigerung der Aufenthaltsdauer von Pilgern und Wanderern in der Region
  • Einheitliche Darstellung des Mittelfränkischen Jakobsweges mit Wiedererkennungswert
  • Information von Bürgern und Gästen über Thema Pilgern und die Region
  • Hervorheben kleinteiliger natürlicher und historischer Besonderheiten (Thema Wasser, Thema historische Orte)
  • Schärfung des Profils des Landkreises und der Stadt Stein im kulturellen Bereich (LebensFroh., Bleistiftstadt)
  • Förderung überregionaler Kooperation

Naturerlebnis mit Kunstgenuss

Informative und künstlerische Gestaltung von Rad- und Wanderwegen
 

Projekttitel: Kunst- und Naturweg am Biberttalradweg

Projektträger: Heimatverein Ammerndorf

LEADER-Förderung: 15.873,79

Homepage: www.hgv-ammerndorf.de

 

Inhalt: 

Der Kunst- und Naturweg Ammerndorf führt Besucherinnen und Besucher auf vier Themenrouten durch die Landschaft rund um Ammerndorf bzw. auf einem Weg in den Ortskern selbst. Das Besondere ist die kreative Verknüpfung von Natur und Kunst.

Während zahlreiche Informationstafeln entlang des Weges Auskunft zu sehenswerten ökologischen Punkten und besonderen Bauwerken geben, fügen sich die Skulpturen lokaler Amateurkünstlerinnen und Amateurkünstler in die Landschaft ein und sorgen für eine attraktive Weggestaltung.

Durch die unterschiedlichen Themen von Feldern über Bach und Waldrand bis hin zur Geschichte Ammerndorfs und die verschiedenen Längen von 1 km bis 3,7 km ist für jedes Alter und jeden Bedarf etwas dabei. Knotenpunkt aller vier Routen ist das Dreschmaschinenhaus in der Vogtsreichenbacher Straße. Die Wege sind gut ausgeschildert und sowohl mit dem PKW als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Das Angebot wertet die Qualität des Landkreises als Naherholungsgebiet auf, sensibilisiert Wandernde, Radfahrende, Familien und Schulklassen durch die vielen Informationen zur Vielfalt der heimischen Tiere und Pflanzen für die Umwelt, fördert lokale Amateurkünstlerinnen und Amateurkünstler, weckt Interesse für diesen Fachbereich und sorgt im Allgemeinen für eine besondere Verbundenheit mit der Region.

 

Ziele:

  • Aufwertung des Biberttal- bzw. Paneuroparadweges
  • Ausbau des Naherholungstourismus im Biberttal
  • Überregionale Touristen zum Verweilen einladen
  • Information von Bürgern und Gästen über die Region
  • Hervorheben kleinteiliger natürlicher Besonderheiten
  • Wissensvermittlung über Natur und Ökologie
  • Förderung des Umweltbewußtseins
  • Inwertsetzung von Naturräumen durch Kunstobjekten
  • Förderung lokaler Amateurkunst

Historisches Bauernhaus wird zu überregionalem Kulturzentrum

Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes zur ersten Bezirkseinrichtung im Landkreis Fürth

 

Projekttitel: Kulturhaus des Bezirks Mittelfranken

Projektträger: Stadt Stein

LEADER-Förderung: 88.021,90 €


Inhalt: 

Das denkmalgeschützte Wohnstallhaus mit Fachwerk, Kappengewölbe und historischen Wandmalereien aus dem späten 18. Jahrhundert im Steiner Ortsteil Unterweihersbuch stand viele Jahre leer. Ein Großbrand im Jahr 2015 zerstörte das Dach sowie die oberen Geschosse. Da die Bausubstanz im Erdgeschoss jedoch verschont blieb, wurde beschlossen, das Gebäude fachgerecht zu sanieren und zu einem überregionalen Kulturzentrum auszubauen.

Es entstand die erste Einrichtung des Bezirks im Landkreis Fürth überhaupt. Das sogenannte „Kulturhaus des Bezirks Mittelfranken“ beherbergt vier Einrichtungen des Bezirks.

So ist dort die Trachtenforschungs- und -beratungsstelle mit ihrem Trachtendepot, einer Bibliothek und einem Büro vertreten. Darüber hinaus hat das Musikfestival des Bezirks Mittelfranken, der „Fränkische Sommer“ dort ein Büro bezogen, ebenso wie der Popularmusikberater. Zuletzt dient das Gebäude der Bezirksheimatpflege als Außenstelle.

Inzwischen hat sich das Kulturhaus mit verschiedenen Veranstaltungen, Kursen und Ausstellungen zu einem überörtlichen Kulturzentrum für alle Altersgruppen entwickelt.

 

Ziele: 

  • Aktivierung eines leerstehenden Gebäudes 
  • Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für kulturelle Belange
  • Steigerung des kulturellen Angebotes für Bürgerinnen und Bürger aus Mittelfranken aus allen Altersgruppen
  • Schaffung der Stelle einer/s Popularmusikberater/in/s

Geschichte hautnah erleben

Instandsetzung eines Erdbunkers als Gedenk- und Mahnmal

 

Projekttitel: Unterirdisches Mahnmal - Erdbunkeranlage Veitsbronn

Projektträger: Gemeinde Veitsbronn

LEADER-Förderung: 17.431,86 €

Homepage:www.veitsbronner.de

 

Inhalt: 

In den Jahren 1942/1943 wurden im Gemeindegebiet Veitsbronn an mehreren Stellen in Handarbeit durch die örtliche Bevölkerung Erdbunker zum Schutz der Zivilbevölkerung gegen Fliegerbombenangriffe erbaut.

Einer dieser Bunker wurde nun von der Gemeinde Veitsbronn in Zusammenarbeit mit dem Veitsbronner Heimat- & Geschichtsverein der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Hierfür wurde der Eingang, der in den 1960er Jahren aus Sicherheitsgründen zugeschüttet worden war, freigeräumt und mit einem engmaschigen Gitter verschlossen. Er fungiert nun als eine Art „Schaufenster“ und soll den Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck davon verschaffen, wie es früher gewesen sein muss.

Das Mahnmal wurde entsprechend informativ gestaltet und mit Aufenthaltsmöglichkeiten ausgestattet. Entstanden ist ein Ort, der zum Verweilen, vor allem aber zum Nachdenken anregt.

Der Veitsbronner Heimat- & Geschichtsverein organisiert „Lehrstunden“, kostenfreie Besichtigungen, Mahnwachen und Gedenkfeiern, die den Dialog zwischen Jung und Alt anregen. Die Vermittlung und Weitergabe von Wissen an folgende Generationen steht im Vordergrund. Die Anlage ist seniorengerecht und barrierefrei zu erreichen und für Interessierte rund um die Uhr kostenlos zu besichtigen.

 

Ziele: 

  • Bewahrung, Aufwertung und Inwertsetzung von bedeutendem historischem Erbe.
  • Information und Aufklärung
  • Geschichte erlebbar machen zum 70igen Jahrestages des Kriegsendes.
  • Schaffung eines Ortes der Kommunikation.
  • Schaffung eines neuen Ausflugzieles im Landkreis Fürth.
  • Aufwertung bestehender regionaler und überregionaler Rad- und Wanderwege.

Kleinprojektefond - Bürgerengagement

  • Dorfgmeinschaftshaus Dürrnfarnbach
  • Langenzenner Bierkeller
  • Waagensammlung
  • Historienplatz
  • Repair Café Wilhermsdorf
  • St. Wolfgangsquelle
  • Naturwissenschaften erleben
  • Aktion Gutes Leben
  • Hohenzollernkirche Langenzenn – mit dem Ohr sehen
  • Lahma Bräu-Brauhaus Langenzenn
  • Kostbarkeiten im Bibertgrund
  • Einrichtung Bürgerhaus Meiersberg
  • Repair Café Stein
  • Optimierung von Lager und Logistik – Tierschutzverein Veitsbronn
  • Belebung der Hausbrauerkultur – Lahma Bräu
  • Digitales Archiv – Heimatverein Oberasbach
  • Bau eines Flugsimulators – Satgruppe Gymnasium Langenzenn
  • Begegnungsstätte Friedhofscafé Oberasbach
  • Gestaltung Außenanlagen Dorfgemeinschaftshaus Meiersberg
  • Biografien Zirndorfer Juden
  • Aufwertung des Ortseingangs – ISEK-Stammtisch WHD
  • Wanderfalken Livecam
  • Lehrbergtone Ammerndorf
  • Hauckbierkeller – Heimatverein Langenzenn
  • Bodensonnenuhr – Heimatverein Ammerndorf
  • Holzelege und Feuerstelle – Pfadfinder Roßtal
  • Kirschblütenfest Buchschwabach 
  • Gesund mit Karate
  • Klassenzimmer im Wald