Städte und Gemeinde
des Landkreises Fürth
Zum Landkreis Fürth gehören 14 Städte, Märkte und Gemeinden.
Auf dieser Seite finden Sie eine kleine Übersicht sowie die Verlinkungen zu den entsprechenden Webseiten.
Diese originelle Uhr hängt in der Eingangshalle des Landratsamts im Zirndorfer Pinderpark. Die Landkreis-Gemeinden stifteten diese Uhr zur Einweihung des neuen Gebäudes im Mai 2003.
Übersicht
der Städte und Gemeinden
Markt Ammerndorf
In dem stolzen Ort im Herzen des Bibertgrundes erzählen sowohl die prächtigen Fachwerkfassaden der alten Mühle aus dem 17. Jahrhundert als auch die Häuser um den Marktplatz Geschichte.
In den letzten Jahren hat der Markt Ammerndorf eine rasche und durchgreifende Entwicklung genommen. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde der Dorfkern saniert, am nördlichen und östlichen Ortsrand wurden Neubaugebiete angegliedert.
Bekannt ist Ammerndorf auch für sein dunkles, süffiges Bier, das noch im Ort gebraut wird.
Vom Ort aus führen herrliche Wanderwege in die Landschaft.
Markt Cadolzburg
In der Burg treibt - laut Volksmund - "Der Grehhütl", ein kettenrasselndes Kerlchen mit grünem Hut nachts sein Unwesen. Bei Tag ist die Cadolzburg ein beliebtes Ausflugsziel.
Auch der historische Aussichtsturm, der umgangssprachlich "Bleistift" genannt wird, bietet einen traumhaften Blick über die Region. In der Marktgemeinde kann man zahlreiche historische Bürgerhäuser und Fachwerk-Partien bewundern.
Im Jahr 2007 feierte Cadolzburg sein 850. Jubiläum. Zahlreiche Gewerbe-, Handwerks- und Handelsbetriebe machen einen gesunden "Mix" an Branchen aus. Cadolzburg ist heute eine moderne Gemeinde, die den Bürgerinnen und Bürgern eine gute Infrastruktur, ein reiches Kultur- und Vereinsleben sowie ein umfassendes Freizeitangebot bieten kann.
Gemeinde Großhabersdorf
Großhabersdorf ist eine der traditionsreichsten Gemeinden im Landkreis. Schon 1169 war der Ort Pfarrsitz und nahm in Sachen Verwaltung jahrelang einen Sonderstellung ein.
Im Jahre 1914 gewann Großhabersdorf durch die Errichtung der Bibertbahn Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. Dies war für den Ort und dessen weitere Entwicklung von großer Bedeutung. 1986 stellte die Bibertbahn ihren Betrieb ein.
Historische Bauten, wie die gotische Kirche, das Mesnerhaus und eines der schönsten Fachwerkhäuser Frankens zeugen von der Geschichte Großhabersdorfs.
Zur der Gemeinde in ihrer heutigen Struktur gehören die Gemeindeteile Fernabrünst, Hornsegen, Oberreichenbach, Schwaighausen, Unterschlauersbach, Vincenzenbronn und Wendsdorf.
Stadt Langenzenn
Die tausendjährige Stadt liegt im Einzugsbereich von Nürnberg, Fürth und Erlangen und bildet ein wirtschaftliches Zentrum im romantischen Zenntal.
Die bauliche Entwicklung geht auf das Jahr 1000 zurück, in dem sich der Ort längs der heutigen Hindenburgstraße entwickelte.
Heute bildet die Pfarrkirche mit dem ehemaligen Augustiner Chorherrenstift aus dem Jahr 1409 den Mittelpunkt der Altstadt. Ein Wahrzeichen der Stadt ist auch das Heimatmuseum, das aus romanischer Zeit stammt und vermutlich der älteste Bau von Langenzenn ist.
Langenzenn ist Teil der Metropolregion Nürnberg.
Stadt Oberasbach
Die Stadt Oberasbach grenzt an die Städte Nürnberg, Fürth, Zirndorf und Stein. Im Ortszentrum befinden sich Rathaus, Postamt, ein Hotel, Geschäfte für den täglichen Bedarf sowie ein Ärztehaus mit Apotheke. Gemütliche Gasthäuser und Hotels laden zum Verweilen ein.
Neben zwei Grundschulen und einer Hauptschule befindet sich in der Gemeinde das größte Gymnasium des Landkreises.
Die älteste Kirche in Oberasbach ist die evangelische St.-Lorenz-Kirche, deren Kirchenschiff aus dem 13. Jahrhundert stammt. Der stilechte, feingegliederte gotische Chor verleiht dieser kunstgeschichtlich wertvollen Kirche ihr Gepräge.
Gemeinde Obermichelbach
Obermichelbach hat sich vom bäuerlich geprägten Dorf zur attraktiven Wohngemeinde gewandelt. Im Heimatbuch "Alte neue Heimat" wird es sogar mit Erlenstegen und anderen Villenkolonien verglichen.
Eine echte Sehenswürdigkeit ist die Heilig-Geist-Kirche. Sie wurde im 17. Jahrhundert erbaut.
Gemeinde Puschendorf
Puschendorf liegt im östlichen Rangau. 1348 wurde es erstmals in Steuerakten des Bistums Bamberg erwähnt.
Seinen Namen erhielt es sehr wahrscheinlich von den ringsumschließenden Wäldern. Ein Jagdschloss dürfte der Ursprung des Ortes sein. Sehenswert ist die St.-Wolfgang-Kirche aus dem 15. Jahrhundert mit ihren wertvollen Altären, die von unbekannten Nürnberger Meistern geschaffen wurden.
Inmitten der Bauernhöfe und neuen Häuser Puschendorfs werden Diakonissen-Schülerinnen ausgebildet, denn hier steht das Diakonissen-Mutterhaus.
Puschendorf verfügt über ein beindruckendes Naturdenkmal: an der Kreisstraße steht eine tausendjährige monumentale Eiche.
Markt Roßtal
Der Ort Roßtal wird bereits im Jahre 954 urkundlich erwähnt. Er gilt als wahres Kleinod im Süden des Fürther Landkreises.
Von den Bomben des Zweiten Weltkrieges blieb Roßtal weitgehend verschont und wurde daher Zufluchtsort für viele Großstädter und nach dem Krieg Heimat vieler Flüchtlinge aus dem Osten.
Im Jahr 2004 feierte Roßtal sein 1050. Jubiläum.
Geprägt wird die Marktgemeinde mit historischer Bedeutung von ihren zahlreichen fränkischen Fachwerkbauten und der stattlichen Laurentius-Kirche mit ihrem mächtigen Chor.
Gemeinde Seukendorf
Seukendorf ist eine Gemeinde mit sehr hohem Wohnwert. Der Ort liegt nicht zu nahe am großstädtischen Ballungsraum, ist aber auch nicht zu weit von ihm entfernt.
Alteingesessene Handwerker sind hier ebenso zu Hause wie andere Gewerbetreibende.
Eine besondere Sehenswürdigkeit von Seukendorf ist die Wehrkirche St.-Katharina aus dem 14. Jahrhundert mit wertvollem Kanzelaltar von 1510-15.
Stadt Stein
Stein ist die Stadt der Gegensätze.
Neben dem Schloss Faber-Castell gibt es hier die Arbeitersiedlung und große Industrieanlagen mit Weltruhm. Als Bindeglied zwischen den Vorzügen unverfälschter Natur und den Angeboten des Ballungsraumes besitzt die Stadt einen hohen Wohn- und Freizeitwert.
Fachwerkhäuser, die alte Kirche aber auch das Freizeitparadies "Palm Beach" laden immer wieder zu einem Besuch der Gemeinde ein. Wer Stein zu Fuß erkundet, wird feststellen, dass die "Stadt der Bleistifte" weit mehr ist, als der erste Blick beim Durchfahren vermuten lässt.
Gemeinde Tuchenbach
In Tuchenbach geht es beschaulich zu. Hier kennt (fast) jeder jeden, man trifft sich im Bürgerhaus oder in einem der vielen Vereine. Der Ort hat sich mehr und mehr zu einer beliebten Wohngemeinde entwickelt. Mittelständische Gewerbebetriebe haben sich hier ebenso angesiedelt wie landwirtschaftliche Betriebe.
Es gibt Mehrzweckgebäude mit Kegelbahnen, Tennisanlage, Sportplatz und Wanderwege. Auch das Vereinsleben spielt eine wichtige Rolle in Tuchenbach.
Gemeinde Veitsbronn
Die Namensgebung "Veitsbronn" lässt sich leicht nachvollziehen: Die "ältere" evangelische Kirche ist dem heiligen Veit (Vitus) gewidmet, er bildet den einen Teil des Ortsnamens. Das Wort "bronn" (Brunnen) ist sicherlich auf die am Fuße des Kirchberges sprudelnde Quelle zurück zu führen.
Die Wehrkirche hoch über dem Ort ist das Symbol für Stärke und die Durchhaltekraft der Gemeinde, die nach dem Krieg ganz neu zusammenwuchs. Stolz ist Veitsbronn auch auf das Ende der 1980er Jahre neu errichtete Gemeindezentrum mit Rathaus, Zenngrundhalle und Bauhof inmitten des Ortes. Vor allem die Zenngrundhalle ist zu einem kulturellen Mittelpunkt der Gemeinde geworden.
Veitsbronn verfügt über ein landschaftlich herrlich gelegenes beheiztes Freibad, mehrere Sportplätze und eine Schießanlage.
Markt Wilhermsdorf
Um 1700 bauten die Grafen von Hohenlohe Wilhermsdorf zu einer Residenz aus. Die Pfarrkirche, die Spitalkirche, das Kanzleigebäude des Ritterkantons Altmühl und zahlreiche andere Gebäude aus dem 18. Jahrhundert geben dem Ort seine eigene Prägung. Sehr lange gab es hier auch eine sehr lebendige jüdische Gemeinde, an die ein eindrucksvoller Friedhof erinnert. 1996 konnte Wilhermsdorf die 900-Jahrfeier der erstmaligen urkundlichen Erwähnung begehen. Aus diesem Anlass wurde umfangreich gefeiert sowie eine umfassende Ortschronik herausgegeben.
Stadt Zirndorf
Diese Stadt hat Geschichte: Einst stand hier das legendäre Lager des großen Feldherrn Wallenstein, von dem aus er gegen Gustav Adolf zog. Die industrielle Entwicklung des kleinen Ortes startete 1840 mit der Herstellung von sogenannten Hammerschlottern mit Kieselsteinen als Spielzeug für Kinder. Die Zirndorfer Spielzeugindustrie war geboren, die heute noch ein festes Standbein der Zirndorfer Industrie ist. Die Playmobilfiguren des Zirndorfer Fabrikanten Brandstätter haben seit 1974 weltweit die Herzen der Kinder erobert.
Das Pinder Areal - benannt nach einem gefallenen US-Oberst - diente den Amerikanern unter anderem als Luftwaffenkaserne. Seit 2003 befindet sich hier das Fürther Landratsamt. Der Playmobil FunPark, die Kunsteisbahn und auch das Stadtmuseum sind attraktive Freizeitangebote der Stadt Zirndorf.