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Umwelthygiene

Die Umwelthygiene beschäftigt sich mit umweltbezogenen Gesundheitsrisiken und Gesundheitsfaktoren. Themen sind beispielsweise der Bodenschutz, die Auswirkungen des Klimas auf den Menschen sowie Gesundheitsrisiken, die von Tieren ausgehen.

Häufige Probleme im Bereich Umwelthygiene

Wie aus den Medien zu entnehmen ist, hat sich die Asiatische Tigermücke seit 2019 in Fürth angesiedelt und überwinterungsfähige Populationen gebildet.

 

Welche Krankheiten werden durch sie verbreitet?

Die Asiatische Tigermücke kann Krankheitserreger wie das West-Nil-, Dengue-, Chikungunya- und das Zika-Virus übertragen. Dafür ist es jedoch zuvor erforderlich, dass die Mücke eine erkrankte Person sticht und so den Krankheitserreger in sich aufnimmt.

 

Da diese Erreger hier jedoch nicht heimisch sind, gibt es aktuell in Deutschland keinen Grund für Besorgnis nach einem Stich durch die Asiatische Tigermücke.

Erkrankungsfälle nach einem Stich der Asiatischen Tigermücke gab es bisher nur unter Reiserückkehrern aus Gebieten, in denen die aufgezählten Erkrankungen häufig durch Stechmücken übertragen werden. Bürgerinnen und Bürger, die nach der Rückkehr von einer Auslandsreise mit grippeähnlichen Symptomen erkranken, sollten einen Arzt aufsuchen und den behandelnden Arzt auf ihren Auslandsaufenthalt hinweisen.

Um langfristig Erkrankungen vorzubeugen, ist es erforderlich, diese hier eigentlich nicht heimische Mückenart in ihren Verbreitungsgebieten zurückzudrängen und bereits hier ansässige Populationen zumindest möglichst klein zu halten.

 

Was wird aktuell getan und was kann ich tun?

Die Stadt Fürth bekämpft die bestehende Population bereits aktiv. Näheres finden Sie auf folgender Seite:

Stadt Fürth - Informationen zur Asiatischen Tigermücke (fuerth.de)

Sie können mithelfen, indem Sie

  1. Regentonnen und Zisternen mückensicher abdichten (z. B. mit einem dichtmaschigen Netz oder einem Deckel).
  2. Nicht vermeidbare Wasserbehälter (z. B. Vogeltränke) einmal wöchentlich ausleeren UND auswischen.
  3. Unbenutzte Behälter entfernen oder umdrehen, um eine Wasseransammlung zu vermeiden.
  4. Werden Sie Mückenjäger und senden Sie diese unbeschädigt ein:
    Der Mückenatlas - Deutschland kartiert die Stechmücken (mueckenatlas.com)

 

Weiterführende Informationen:

Dort finden Sie Merkmale und Unterscheidungen zu einheimischen Arten wie der Ringelmücke.

Bettwanzen galten in Deutschland als nahezu ausgerottet, doch die kleinen Blutsauger breiten sich auch hierzulande wieder aus. Als Hauptursachen gelten der Tourismus und Handel sowie zunehmende Resistenzen der Tiere gegen chemische Insektizide.

Bettwanzen zu bekämpfen ist eine große Herausforderung, auch für professionelle Schädlingsbekämpfer und dauert – je nach Stärke des Befalls – meist mehrere Wochen. Eine Bekämpfung in Eigenregie wird keine vollständige Beseitigung zur Folge haben. Im Gegenteil, fehlerhafte Bekämpfungsmaßnahmen können die Situation noch verschlimmern und einen negativen Einfluss auf die Gesundheit haben. Hier sind in jedem Fall Experten hinzuziehen. Weitere Informationen zu Methoden, eingesetzten Insektiziden und ihren Gesundheits- und Umweltrisiken finden Sie in der Broschüre des Umweltbundesamtes.

Ratten gibt es nur dort, wo es auch Ressourcen für Ratten (Nahrung, Nistmöglichkeiten) gibt. Entscheidend für eine erfolgreiche Rattenbekämpfung ist ein integriertes Bekämpfungsmanagement, das auch die Ursachen des Rattenbefalls und nicht nur die Rattenplage an sich beinhaltet.

Informationen

Labore und Sachverständige

Sollte ein Rattenproblem bestehen, weil die Tonnen zu klein oder defekt sind, wenden Sie sich bitte an die Abfallwirtschaft:

Bei Ratten auf öffentlichen Grünflächen wenden Sie sich bitte an das Grünflächenamt:

Nicht selten füttert man die Ratten aber auch unbewusst. Herunter gefallenes Vogelfutter oder Fehler bei der Kompostierung sind häufig Ursache, wenn Ratten im Garten auftauchen. In einem Ratgeber der Abfallwirtschaft erfahren Sie mehr zur korrekten Kompostierung im eigenen Garten.

Informationen

Labore und Sachverständige

Lediglich bei öffentlichen Gemeinschaftseinrichtungen wird das Gesundheitsamt tätig, in Fällen von privaten Wohnungen ist es eine privatrechtliche Angelegenheit. Hierzu ist der Vermieter bzw. die Hausverwaltung zu kontaktieren und das Problem direkt mit dieser Partei zu lösen.

Über längere Zeiträume leerstehende Gebäude, oder nicht genutzte Dachböden, werden insbesondere in Städten von Tauben als Unterschlupf genutzt. Die Verschmutzungen durch Taubenkot können im Extremfall ein solches Ausmaß annehmen, dass flächendeckende und Zentimeter dicke Ablagerungen zu beobachten sind.
Im Allgemeinen besitzt frischer Taubenkot ein höheres infektiöses Potenzial als Taubenkot, der bereits über Wochen oder Monate lagert und dabei austrocknet und/oder der keimtötenden Wirkung der UV-Strahlung des Sonnenlichtes ausgesetzt wurde. Die Überlebensfähigkeit der Infektionserreger ist unterschiedlich und hängt von den Umweltbedingungen ab.

Gefahren durch Taubenkot

Tauben und Taubenkot stellen vor allem bei Baumaßnahmen eine Gefährdung dar:

  • Infektionsgefährdung durch krankheitserregende Bakterien (zum Beispiel Papageienkrankheit) und Pilze
  • toxische Wirkung des Taubenkots (Endotoxine)
  • sensibilisierende Wirkung durch Schimmelpilze im Taubenkot
  • Parasiten (Taubenzecke, Taubenmilbe)
  • ätzende Wirkung des Taubenkots

Voraussetzung für eine gesundheitliche Gefährdung von Menschen durch Mikroorganismen ist, dass die potenziellen Erreger in den Körper gelangen:

  • Aufnahme über den Mund: Schmierinfektion von verunreinigten Oberflächen oder Gegenständen
  • Aufnahme über die Atemwege bzw. Augen: Fegen, Bürsten von trockenem Taubenkot in geschlossenen Räumen bzw. Beseitigung mit Hochdruckreinigern

Krankheitserreger können aber auch am Gefieder anhaften und beim Aufflattern der Tiere in die Luft gelangen.

Von Taubenkot der nicht über oben genannte Wege aufgenommen oder mobilisiert wird, geht jedoch keine unmittelbare Gefährdung aus.

 

Maßnahmen

Das Mittel der Wahl ist die Vergrämung. Tauben müssen und dürfen nicht einfach beseitigt werden, es reicht das Vertreiben, sodass sie sich andere Orte zum Ruhen und Nisten suchen. Hilft das alles nicht, gibt es spezielle Tauben- oder Vogelnetze zu kaufen. Wichtig ist hierbei, dass es sich um engmaschige Netze handelt, damit sich die Tiere darin nicht verheddern und verenden.

Informationen

 

Erreichbarkeit

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an unser Funktionspostfach:

 

Ansprechpartner für die Stadt Fürth

Ansprechpartner

Herr M. Ficht

Sachbearbeiter /-in


Telefon: 0911 / 9773 - 1974
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Herr T. Kramer

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Ansprechpartner für den Landkreis Fürth

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Herr N. Prütting

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Herr S. Kopp

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