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Gemeinsam für Gesundheit: Erstes Gesundheitsforum

06.11.2025  |  Landkreis Fuerth

Ein wichtiger Meilenstein für die medizinische Zukunft der Region fand im September im Landratsamt Fürth statt. Unter der Leitung von Martina Eckmüller (Geschäftsführerin der GesundheitsregionPlus im Landkreis) und Kathrin Kröniger (Amt für Sport und Gesundheitsförderung, Kommunales Gesundheitsmanagement der Stadt Fürth) fand dort das erste gemeinsame Gesundheitsforum 2025 für Stadt und Landkreis Fürth statt. Mit dabei waren zahlreiche Fachleute aus dem Gesundheitswesen sowie politische Vertreter wie Landrat Bernd Obst und Bürgermeister Markus Braun. Ihr Ziel: Ideen austauschen, Herausforderungen beleuchten und neue Wege der Gesundheitsvorsorge entwickeln.

Grundlagen für die Zukunft 
Der Nachmittag begann mit der Vorstellung des sogenannten „Masterplans Prävention“ des Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention. Der Plan soll helfen, Krankheiten zu vermeiden und das Wohlbefinden in Bayern zu fördern. Dabei wird Prävention ganzheitlich verstanden: Sie umfasst sowohl individuelle Verhaltensweisen – wie gesunde Ernährung und Bewegung – als auch die Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort. In den kommenden Jahren soll der Masterplan als Richtschnur dienen, um Angebote zur Gesundheitsförderung regional besser zu steuern.

Vernetzung als Schlüssel 

Es folgten lebhafte Diskussionen auf dem Podium. Vertreter aus Kliniken, Praxen, der Politik und dem Rettungswesen erörterten, wie eine moderne Gesundheitsversorgung aussehen kann. Besonders große Herausforderungen bestehen in ländlichen Gebieten, in denen oft Fachkräfte fehlen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass eine engere Vernetzung zwischen Ärzten, Apotheken, Kliniken und Rettungsdiensten notwendig ist, um die Versorgung effizienter und krisensicherer zu gestalten.

Blick auf den Klimawandel 

Nach einer kurzen Pause rückte das Thema Klima und Gesundheit in den Mittelpunkt. In einem Impulsvortrag des Umweltbundesamtes ging es um die psychischen Folgen des Klimawandels. Steigende Temperaturen und Naturereignisse wie Hochwasser oder Hitzewellen beeinflussen nicht nur die körperliche, sondern auch die mentale Gesundheit. Welche Schutzmaßnahmen künftig nötig sind, wurde im Anschluss in Workshops erarbeitet.

Ausblick auf 2026

Zum Abschluss präsentierten die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse. Deutlich wurde: Nur wenn alle gesellschaftlichen Ebenen zusammenarbeiten – von der Politik über das Gesundheitswesen bis hin zu Bürgerinnen und Bürgern – kann die Gesundheitsversorgung in der Region gestärkt werden. Der Landkreis Fürth wird die erarbeiteten Ideen weiterverfolgen, um die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Das nächste Gesundheitsforum ist für November 2026 geplant. 

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