Landkreis Fürth ehrt ehrenamtlich Tätige – Landrat Bernd Obst würdigt unermüdlichen Einsatz
26.03.2025 | News Kategorien
„Die Ehrenamtlichen sind das Rückgrat unserer Gesellschaft“, betonte der Landrat in seiner Ansprache. „Sie bauen Brücken zwischen Menschen und schaffen ein Miteinander, das weit über den eigenen Tellerrand hinausgeht.“ Der unermüdliche Einsatz der Ehrenamtlichen in den Bereichen der Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen, Sportvereinen, Kulturinitiativen sowie Naturschutzgruppen sei nicht nur eine Hilfe, sondern vor allem eine prägende Kraft, die aktiv unsere Gesellschaft mitgestaltet.
„Es ist die stille Hilfe für Bedürftige, das Engagement in Schulen und Kirchen, das Kümmern um die Jugend und die Sorge um unsere Senioren. Ehrenamt findet sich überall – oft unsichtbar, doch unverzichtbar“, so der Landrat weiter.
In seiner Rede griff Bernd Obst ein afrikanisches Sprichwort auf: „Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ Der Ehrenamtsabend richtete den Blick auf genau diese „kleinen Dinge“ – die von den Ehrenamtlichen mit großer Leidenschaft, Zeit und Hingabe geleistet werden und die unser Zusammenleben bereichern.
Neben den Dankesworten überreichte Landrat Obst im Rahmen der Veranstaltung auch die diesjährigen Auszeichnungen. Neben den etablierten Preisen „Junger Held“ und „Stiller Held“ wurde erstmals die Auszeichnung „Helden vor Ort“ verliehen. Diese besondere Ehrung würdigt mehrere Mitglieder eines Vereins, die sich besonders im Landkreis Fürth engagieren. Zudem erhielten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger des Landkreises für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement die Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold.
Mit diesen Auszeichnungen symbolisiert der Landkreis Fürth nicht nur Anerkennung, sondern auch Dankbarkeit für das wertvolle ehrenamtliche Wirken, das die Gesellschaft maßgeblich prägt und bereichert.
Stiller Held - Reinhard Burger
Seit über 52 Jahren engagiert sich Reinhard Burger unermüdlich für die Gemeinschaft. Sein ehrenamtlicher Einsatz reicht weit: vom Allgemeinen Sportverein Zirndorf über den Deutsch-Französischen Freundeskreis, die Arbeiterwohlfahrt und den TSV 1861 e.V. bis hin zur SPD Zirndorf.
Überall dort, wo eine helfende Hand gebraucht wird, ist er zur Stelle. Ob es eine Reparatur ist, ein Dienst, der übernommen werden muss, – Reinhard Burger macht sie. Ohne großes Aufheben, aber mit großem Herz.
Reinhard Burger hat in mehr als fünf Jahrzehnten unendlich viel gegeben – Zeit, Kraft, Zuverlässigkeit und Menschlichkeit. Er ist ein Brückenbauer, ein Möglichmacher, einer, auf den man sich immer verlassen kann.
Sein Engagement im Deutsch-Französischen Freundeskreis zeigt zudem, dass er über Grenzen hinweg denkt – dass ihm Verständigung, Zusammenhalt und Freundschaft zwischen den Menschen wichtig sind.
„Wir danken ihm, er steht exemplarisch für all die stillen Helden, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde. Seine Arbeit mag oft unbemerkt bleiben – doch ihr Wert ist unermesslich.“ so Landrat Bernd Obst.
Junger Held - Oliver Metzler
Schon in jungen Jahren hat Oliver Metzler den Wert des Ehrenamts erkannt und lebt ihn seither mit beeindruckender Hingabe. Mit gerade einmal 14 Jahren trat er in die Freiwillige Feuerwehr Seukendorf ein – ein Ehrenamt, das Mut, Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit erfordert.
Er blieb der Jugendfeuerwehr treu, erst als engagierter Betreuer und heute als stellvertretender Jugendwart, wo er mit großer Leidenschaft den Nachwuchs für dieses wichtige Ehrenamt begeistert. Seine Einsatzbereitschaft zeigt sich nicht nur in den unzähligen Stunden für Ausbildung und Übungen, sondern auch in seinem umfassenden Fachwissen: Er ist nicht nur Atemschutzgeräteträger und Maschinist, sondern hat sich 2023 zusätzlich zum Feuerwehrsanitäter weitergebildet. Zudem engagiert er sich zusätzlich beim Bayerischen Roten Kreuz, wo er in seiner Freizeit auf dem Rettungswagen mitfährt und seine medizinischen Fähigkeiten weiter ausbaut.
Landrat Bernd Obst betont: „Sein Einsatz verdeutlicht, was Ehrenamt wirklich bedeutet: Dasein für andere – mit vollem Herzen und tiefer Überzeugung. Oliver Metzler ergreift die Initiative nicht nur für sich, sondern für seine Mitmenschen, für die Sicherheit seiner Gemeinde, für die Gemeinschaft.“
Helden vor Ort - OGV Cadolzburg
Das Grünflächenteam des OGV Cadolzburg erhält erstmals die Auszeichnung als Helden vor Ort. Namentlich sind dies Helene Volkert, Gaby Schlick, Johanna Lippke und Cora Gebhart. Eine Gruppe ehrenamtlicher Menschen, die unser aller Umfeld verschönert, pflegt und lebenswert macht: Seit vielen Jahren, ja sogar Jahrzehnten, setzen sich die Mitglieder dieses Teams mit Herzblut dafür ein, dass Cadolzburg grünt und blüht. Sie pflanzen Beete, pflegen Grünflächen, setzen Verkehrsinseln in Szene und geben den öffentlichen Plätzen unserer Gemeinde eine Seele. Wer durch Cadolzburg schlendert, wer am Marktplatz, am Rathaus oder am Museum entlanggeht, wer die Bauminseln bewundert oder die Blumenpracht bestaunt – all das ist das Werk dieser engagierten Gruppe.
Die Menschen im Grünflächenteam sind Kümmerer, Gestalter und Bewahrer zugleich. Sie sorgen dafür, dass Natur und Mensch im Einklang stehen, dass wir uns in unserer Umgebung wohlfühlen und dass Schönheit nicht dem Zufall überlassen bleibt. Sie tun dies freiwillig, unermüdlich und mit einem Blick für das Detail, das oft erst dann auffällt, wenn es fehlen würde.
Landrat Bernd Obst fügt hinzu: „Die OGV Cadolzburg gestaltet nicht nur Gärten – sie gestaltet eine lebenswerte Heimat. Ihre Arbeit ist mehr als nur ein Dienst an der Natur. Sie ist ein Dienst an der Gemeinschaft, an uns allen.“ Und weiter „Wenn wir an Heldinnen und Helden denken, stellen wir uns oft Menschen vor, die Großes vollbringen – spektakulär, sichtbar, im Rampenlicht. Doch die wahren Heldinnen und Helden wirken oft still, kontinuierlich und nachhaltig. Sie prägen unsere Orte, unser Miteinander und unser tägliches Leben.“
Landrat Obst gratulierte den Heldinnen und Helden zu ihren Auszeichnungen und dankte ihnen für ihr vorbildliches Engagement. Er sagte, dass sie die besten Beispiele dafür seien, wie man mit Leidenschaft und Verantwortung für eine gute Sache eintritt.
Darüber hinaus unterstützt die Sparkesse Fürth das ehrenamtliche Engagement der Ausgezeichneten. Adolf Dodenhöft, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fürth, überreichte jeweils eine Spende an die Helden mit den Worten: „Der aktuelle Slogan der deutschen Sparkassenorganisation lautet: „Weil´s um mehr als Geld geht“. Damit bringen wir zum Ausdruck, dass Sparkassen nicht nur auf die finanzielle Versorgung der Bevölkerung fokussiert sind. Für uns als lokale Player stellt ein funktionierendes Gemeinwesen die Grundlage für alle gesellschaftlichen Prozesse dar. Das ist die Basis für regionales Wachstum und wirtschaftliche Entwicklung. Dabei spielt das Ehrenamt eine wichtige Rolle, schließt die Lücken dort, wo staatliches, kommunales und privatwirtschaftliches Engagement nicht ausreicht. Es freut mich deshalb ganz besonders, dass die Sparkasse Fürth schon seit Jahren Partner dieser Veranstaltung ist und dass wir auch diesmal wieder den jungen und den stillen Helden sowie erstmals die Helden vor Ort mit je 500 Euro unterstützen können.“
Mit den Ehrennadeln wurden geehrt:
BRONZE
Robert Rudel aus Ammerndorf
Herr Robert Rudel ist seit 1986 aktiv im Turn- und Sportverein Ammerndorf 1924 e.V. und startete als Trainer der Jugendmannschaften. Vorerst war er als Beisitzer in der Vorstandschaft tätig, wonach er in den folgenden Jahren insgesamt 14 Jahre der Funktion des 2. Vorstand nachging. Insbesondere der Leidenschaft zum Fußball konnte Herr Rudel als Abteilungsleiter nachgehen. Daneben hilft er bei der Instandhaltung des Vereinsheims. Dieses soziale Engagement trägt bedeutend zu der Sportgemeinschaft bei.
Erika Rauch aus Cadolzburg
Frau Erika Rauch leitete bis einschließlich 2024 – 22 Jahre lang – den Seniorentanzkreis in der Kirchengemeinde St. Rochus in Zirndorf. Seit 2002 übernahm sie zudem eine leitende Funktion im monatlichen Seniorenkreis und war vor vier Jahren Mitbegründer des kommunalen Seniorenbeirates. Diese ehrenamtliche Hingabe für die Senioren in unserem Landkreis ist beachtlich.
Margit Fischer aus Oberasbach
Frau Margit Fischer arbeitet seit ihrem Eintritt vor 25 Jahren im VdK Ortsverband Oberasbach aktiv in der Vorstandschaft mit. In der Organisation der Seniorennachmittage und der VdK-Fahrten blüht sie als gute Seele des Vereins auf. Neben der Seniorenarbeit ist Frau Fischer im gesamten Freistaat als „Vertreterin der Frauen“ tätig. Ihr zuverlässiges Engagement stärkt das Gemeinwohl und macht den VdK Oberasbach zu dem, was er heute ist.
Angelika Fiederling aus Puschendorf
Frau Angelika Fiederling ist seit 25 Jahren als ehrenamtliche Mitarbeiterin in der evangelischen öffentlichen Bücherei in Puschendorf tätig. Dabei erledigt sie Aufgaben, wie den Einkauf, die Einarbeitung und die Lesung von Büchern. Daneben steht Frau Fiederling als Kontaktperson des Dachverbandes der evangelischen Büchereien zur Verfügung. Das gesellschaftliche Engagement ist von hoher Bedeutung.
Lydia Endres aus Roßtal
Frau Lydia Endres war bereits Kassiererin, Ortsvorsitzende, Beisitzerin als auch Fraktionsvorsitzende der CSU Roßtal. Sie hatte bereits die Funktion der Verbandsrätin der Sing- und Musikschule des südlichen Landkreises und des Wasserzweckverbandes Großweismannsdorf – davon zehn Jahre als Markträtin, inne. Zusätzlich zu ihrem politischen Engagement unterstützt sie den Heimatverein Roßtal, die Kärwaboum Defersdorf und den Obst- und Gartenbauverein Roßtal bei Veranstaltungen. Das vielfältige Engagement ist für das Gemeinwohl von immenser Bedeutung.
Alexander Brülls aus Seukendorf
Herr Alexander Brülls ist seit 1997 Mitglied des Sportvereins Seukendorf. Er engagiert sich insbesondere für „die Kleinen“ und rief sowohl den Sportnachmittag für Kinder und Jugendliche als auch die Mutter-Kind-Sportstunde ins Leben. Als Übungsleiter des Bayerischen Landessportverbandes besitzt er auch das fachliche Wissen. Neben der Funktion des Jugendbetreuers, ist Herr Brülls auch seit über 20 Jahren als Gemeinderat tätig. Diese ehrenamtlichen Aktivitäten leisten einen bedeutenden Teil zur Gesellschaft.
Klaus Müller aus Stein
Herr Klaus Müller ist seit 1998 2. Vorsitzender des Turn- und Sportvereins Stein 1875 e.V.. Er ist ehrenamtlicher Ansprechpartner aller Abteilungen innerhalb der TSV-Geschäftsstelle und trainierte mehrere Jahre aktiv eine Damen-Handballmannschaft. Zusätzlich zu seinen Vereinstätigkeiten engagiert sich Herr Müller als Mitglied des Organisationsteams für die Stadt des Sports. Dieser sportliche Einsatz ist ein wertvoller Beitrag für die Gesellschaft.
Ursula Wulf aus Tuchenbach
Frau Ursula Wulf hilft aktiv seit 1995 im Sportheim der Sportfreunde Tuchenbach 1997 e.V. mit und trat vor 25 Jahren dem Verein bei. Vor ihrer Funktion als Kassenprüferin und der derzeitigen 1. Vorstandschaft, plante sie bereits Veranstaltungen und den Thekenausschank. Zusätzlich glänzte Frau Wulf beim Kuchenbacken für die Sportfreunde. Diese ehrenamtlichen Aktivitäten haben einen Stellenwert in der Gesellschaft.
Klaus Vielweber aus Wilhermsdorf
Herr Klaus Vielweber ist seit 1995 Mitglied des Heimatvereines Wilhermsdorf und war bereits ein Jahr später ununterbrochen in der Vorstandschaft tätig. Der Verein erhält von ihm Unterstützung sowohl bei Veranstaltungen, als auch bei handwerklichen Tätigkeiten. Das Würdigen der Geburtstage nimmt Herr Vielweber sehr zuverlässig wahr. Das Engagement in den Gemeinden nimmt beachtlichen Einfluss auf den gesamten Landkreis.
Elke Rückerl aus Wilhermsdorf
Frau Elke Rückerl ist seit 1997 Mitglied der Faschingsgesellschaft „die Edlen von Burgmilchling“ und des Elferrates. Unter anderem tanzte sie bei der Tanzgruppe „Schrappnellen“. Schließlich begann Frau Rückerl 2011 als Trainerin der Minigarde und der Tanzmariechen, um 2019 ihren Soloauftritt zu erhalten. Zusätzlich engagiert sie sich bei Veranstaltungen, wie dem Kinderfasching. Die Mithilfe zu Karnevalsaktivitäten ist ansehenswert.
Franz-Mathias Kaiser aus Zirndorf
Herr Franz-Mathias Kaiser ist seit 1998 Mitglied im Kaninchenzuchtverein „Einigkeit“ B474 Zirndorf e.V. und übernahm von da an verantwortungsvolle Ämter, darunter zweimal das Amt des 1. Vorsitzenden. Bis 2023 war er als Tätowart tätig und bis heute setzt er sich mit seinem Fachwissen und Leidenschaft als Zuchtwart ein. Seine Erfolge als Züchter wurden mit Preisen ausgezeichnet und spiegeln das Engagement wider.
SILBER
Peter Rudel aus Ammerndorf
Herr Peter Rudel ist seit 1988 Siebener der Gemeinde Ammerndorf und ist ebenso im Gemeinderat tätig. Er engagiert sich zusätzlich als Vorsitzender der Freien Wähler Ammerndorf, des Bayrischen Bauernverbands und seit 2018 der Jagdgenossenschaft Ammerndorf. Daneben unterstützt Herr Rudel organisatorisch bei Veranstaltungen. Die Übernahme der vielfältigen Aufgabenbereiche ist ehrenswert.
Stephan Simon aus Ammerndorf
Herr Stephan Simon ist seit etwa 35 Jahren Chorleiter des Ammerndorfer Posauenenchors, seitdem auch Verantwortlicher für die Ausbildung der Jungbläser, sowie Organisator und Begleiter der jährlichen Bläserfreizeiten für den Musiknachwuchs. Seit ca. 25 Jahren ist er Bezirkschorleiter im Posaunenchor Bezirksverband. Er half bei der musikalischen Ausgestaltung vieler Veranstaltungen in Ammerndorf, sowie bei Spielen von Geburtstagsständchen von Jubilaren im Ort und gab regelmäßige Standkonzerte mit dem Posaunenchor im Klinikum Fürth.
Fred Rauch aus Cadolzburg
Herr Fred Rauch ist seit 1994 Jugendtrainer der Fußballmannschaften des Turn- und Sportverein Cadolzburg. Daneben pflegt er die Plätze und organisiert einen reibungslosen Spiel- und Trainingsbetrieb. Herr Rauch ist bei jeglichen Veranstaltungen vor Ort und vertritt ebenso ausfallende Trainer. Das sportliche Engagement ist aller Ehren wert.
Annemarie Weber aus Großhabersdorf
Frau Annemarie Weber war ab 1964 für 60 Jahre aktives Mitglied des evangelischen Kirchenchors Großhabersdorf und hatte somit die längste Zugehörigkeit des Vereins inne. Sie war 30 Jahre lang in der Funktion des 1. Vorstands tätig und Ansprechpartner für Chorleiter, Pfarrer und Sänger/innen. Frau Weber koordinierte diverse terminliche Verpflichtungen des Chors, wie Gottesdienste, Konzerte oder Geburtstage von Mitgliedern. 2015 wurde sie als Ehrenvorstand ernannt. Das langfristige Engagement ist beachtlich.
Edith Maria Garreis aus Oberasbach
Frau Edith Maria Garreis war für zwei Wahlperioden Mitglied des Pfarrgemeinderates St. Johannes in Oberasbach bis 1998. Sie war bis einschließlich letzten Jahres treibende Kraft des Gemeindeformats und rief unter anderem die „Teestunde“ ins Leben. Zusätzlich unterstütze Frau Garreis 23 Jahre lang das Redaktionsteam des katholischen Gemeindebriefes „kontakte“. Diese ehrenamtlichen kirchlichen Aktivitäten sind lobenswert.
Günter Kraus aus Oberasbach
Herr Günter Kraus war für 6 Jahre Vorsitzender des Elternbeirates der Mittelschule Oberasbach. Ab 2000 war er für 24 Jahre in der Funktion des Vorsitzenden des Fördervereins der Mittelschule Oberasbach. Das ehrenamtliche Engagement ist herausragend.
Erwin Johann Schmidt aus Oberasbach
Herr Erwin Johann Schmidt war Mitglied des ehrenamtlichen Redaktionsteams des katholischen Gemeindebriefes St. Johannes „kkk“ und folgend des Nachfolgerbriefes „kontakte“. Für vier Wahlperioden war er bis einschließlich 2010 Mitglied des Pfarrgemeinderates und von dort an war Herr Schmidt tätig in der Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrei. Das kirchliche Engagement ist anerkennenswert.
Leonhard Schuster aus Oberasbach
Herr Leonhard Schuster ist seit 1993 Kirchenpfleger der katholischen Pfarrei St. Johannes in Oberasbach. Seine Zuständigkeit liegt insbesondere in der Verwaltung des Vermögens der Kirchenstiftung, wie der Erstellung des Haushaltsplans und des Jahresabschlusses. Herr Schuster unterstützt die Umsetzung der gefassten Beschlüsse gemeinsam mit dem Vorstand. Die Übernahme dieser Tätigkeiten für die Kirche sind bedeutend.
Klaus Ehrlich aus Roßtal
Herr Klaus Ehrlich ist seit 1988 in der Funktion des 2. Vorstandes des Männergesangsvereines „Liederkranz“ in Roßtal. Die wöchentlichen Proben mittwochs nimmt er zuverlässig war und unterstützt den 1. Vorstand bei diversen Aufgaben. Diese ehrenamtliche Tätigkeit ist besonders.
Armin Schläger aus Stein
Herr Armin Schläger ist seit 1993 Mitglied der BRK Bereitschaft Stein und legte die Ausbildung zum Sanitäter erfolgreich ab. Er gehörte zu den ersten Ausgebildeten zur Früh Defibrillation, als auch zum Feldkoch und zum Zugführer. Ab 2005 übernahm Herr Schläger die Funktion des stellvertretenden Bereitschaftsleiters. Folgend war er einer der Gründungsmitglieder des Fördervereins 2010 und übte die Tätigkeit des Kassiers aus. Zusätzlich ist er auch Stadtrat der Stadt Stein. Diese Ehrenämter sind gesellschaftlich von Bedeutung.
Heinz Nees aus Tuchenbach
Herr Heinz Nees ist seit 1992 Mitglied der Sportfreunde Tuchenbach, wobei er bis 2001 die Kindermannschaft trainierte. Von dort an wurde Herr Nees Abteilungsleiter des Bereichs Fußball. Ebenso hilft er bei Veranstaltungen und Außenarbeiten des Sportheims aktiv mit. Der sportliche Einsatz ist für den Verein herausragend.
Pia Salzer aus Wilhermsdorf
Frau Pia Salzer war von 1990 bis 1994 Beisitzerin des DLRG Ortsverband Wilhermsdorf e.V. Anschließend übernahm Frau Salzer 30 Jahre das Amt der 2. Vorsitzenden. Seit 2024 ist sie Ehrenmitglied des DLRG Ortsverband Wilhermsdorf e.V. Auch weiterhin steht Frau Salzer zur Verfügung um mit Rat und Tat bei Seite zu stehen.
Dr. Jörg Günter Tinapp aus Zirndorf
Herr Dr. Jörg Günter Tinapp war ab 1993 tätig im Redaktionsteam des katholischen Gemeindebriefes „kkk“ und anschließend im Nachfolgebrief „kontakte“. Für 20 Jahre war er bis einschließlich 2022 in fünf Wahlperioden Mitglied des Pfarrgemeinderates St. Johannes in Oberasbach, wobei Herr Dr. Tinapp die Funktion des Schriftführers und Vorstandsmitgliedes ausübte. Das kirchliche Engagement ist für die Gesellschaft von Bedeutung.
GOLD
Anita Fritz aus Ammerndorf
Frau Anita Fritz war 31 Jahre lang Schriftführerin des Sängerkreises in Ammerndorf und übernimmt seit 2011 die Funktion des 1. Vorstands bis heute. Unter anderem organisiert sie Konzerte, den Verkauf auf dem Herbstmarkt und ist zuständig für den Fortbestand des Chores durch neue Mitglieder. Die Mitglieder werden von ihrer „guten Seele“ umsorgt. Das Engagement für den Verein ist lobenswert.
Ferdinand Geißelbrecht aus Ammerndorf
Herr Ferdinand Geißelbrecht ist Gründungsmitglied des Ammerndorfer Posaunenchors und ist seit 1965 als aktiver Bläser tätig. Daneben ist er Mitglied im Ammerndorfer Kirchenverband, war für insgesamt 20 Jahre im Ammerndorfer Gemeinderat und für 14 Jahre im Kreisrat des Landkreises Fürth Mitglied. Außerdem war er bis 2015 Ortsvorsitzender der CSU Ammerndorf und anschließend in der Funktion des Ortsvorstandes tätig. Die Freiwillige Feuerwehr Ammerndorf unterstütze er bereits auch als Kommandant und Stellvertreter. Musikalisch ist er bis heute im Sängerkreis Ammerndorf aktiv. Die vielfältigen Aktivitäten sind aller Ehren wert.
Franz Grassinger aus Ammerndorf
Herr Franz Grassinger ist seit 1964 Mitglied des Auto- und Motorrad Clubs. Er war in der Funktion des Beisitzers in der Vorstandschaft tätig und unterstützt den Verein bei jeglichen Veranstaltungen und insbesondere innerhalb der Trial-Abteilung. Ab 1998 wurde Herr Grassinger zum 1. Vorsitzenden gewählt und 11 Jahre später übernahm er Tätigkeiten innerhalb der Vorstandschaft des ADAC Nordbayern. Das Engagement für die Vereine ist herausragend.
Hans Güthlein aus Ammerndorf
Herr Hans Güthlein war ab 1978 im ASV Weinzierlein-Wintersdorf als Abteilungsleiter Gymnastik tätig, worauf er anschließend der Funktion des 2. Vorstands nachkam. Ab 2008 war er ebenso Abteilungsleiter des Skis’s. Zusätzlich ist er seit 23 Jahren Kassier der Theatergruppe Wintersdorf. Im TSV Ammerndorf ist Herr Güthlein seit 2008 Gründungsmitglied und Abteilungsleiter der Radsportabteilung. Ebenso unterstützt er organisatorisch die Radsportveranstaltung „Biberttaltour“. Diese ehrenamtlichen Tätigkeiten sind beachtlich.
Herbert Hutfles aus Großhabersdorf
Herr Herbert Hutfles unterstützt seit 1981 mit diversen Tätigkeiten den Ortsverein Unterschlauersbach. Unter anderem verkauft er mit seiner Frau zusammen Karten für die dortige Theatergruppe. Seit 4 Jahren ist Herr Hutfles ebenso Mitglied des Seniorenbeirates Großhabersdorf und hat im Jahr 2021 das Buch „Unterschlauersbacher Geschichte und Geschichten“ verfasst. Die ehrenamtlichen Aktivitäten innerhalb der Gemeinden sind für den gesamten Landkreis von Bedeutung.
Thomas Seischab aus Großhabersdorf
Herr Thomas Seischab ist Partnerschaftsbeauftragter der Gemeinde Großhabersdorf und war vor über vierzig Jahren bei der ersten Kontaktaufnahme der Partnergemeinde „Aixe-sur-Vienne“ dabei. Neben den französischen Kooperationen wird auch die Zusammenarbeit mit Polen und Kroatien gepflegt. Diese Partnerschaften wurden vom Europarat bereits mit der Ehrenplakatte ausgezeichnet. Die Unterstützung durch ihn, für die Gemeinde Großhabersdorf, ist für den gesamten Landkreis anerkennenswert.
Alfred Assel aus Langenzenn
Herr Alfred Assel ist seit 1976 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Keidenzell-Stinzendorf und war seitdem tätig in den Bereichen als Feuerwehrmann, als Gerätewart, als Gruppenführer und 26 Jahre in der Vorstandschaft. Daneben war Herr Assel Fördermitglied in der Liedertafel Keidenzell und in der Funktion der Vorstandschaft der Jagdgenossenschaft Keidenzell. Seit 2015 konzentrierte er sich auf seine Sängeraktivitäten, um vor 5 Jahren als Repräsentant der Tenor-Stimme ausgezeichnet zu werden. Das breit gefächerte Engagement ist beachtlich.
Helmut Sandner aus Langenzenn
Herr Helmut Sandner ist seit 1975 Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Keidenzell-Stinzendorf und übernahm Einsätze als aktiver Feuerwehrmann und die Funktion des Kassiers. Zusätzlich war er 5 Jahre in der Vorstandschaft des BJB Rossendorf tätig und ist seit 2013 Vorstand des Imkervereins Langenzenn. Der ehrenamtliche Einsatz ist bedeutungsvoll.
Renate Doth aus Oberasbach
Frau Renate Doth war 19 Jahre lang Mitglied im Turn- und Sportverein Zirndorf und Karate Dojo in Oberasbach. Ab 2001 war sie als Kinder- und Erwachsenentrainerin im Turn- und Sportverein Stein tätig. Dies führte Frau Doth weiter zu Shoshkin-Altenberg und sie übernahm seit Gründung des Vereins 2018 die Funktion des 1. Vorstandes. Diese ehrenamtliche sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen ist gesellschaftlich herausragend.
Wolfang Kistner aus Puschendorf
Herr Wolfgang Kistner startete sein Engagement 1964 im Puschendorfer Posaunenchor. Hierbei übernimmt er seit 25 Jahren die Funktion des stellvertretenden Chorleiters. Daneben ist er Mitglied im Gesangsverein, im Alpenverein, im Heimatverein, im deutsch-italienischen Verein und im Obst- und Gartenbauverein. Zusätzlich ist Herr Kistner im Schützenverein tätig als Kassenprüfer, in der Soldatenkameradschaft, in der AWO, im BRK Förderverein, beim VdK, bei der LGK und bei Solentiname. In der Diakoniegemeinschaft übt er seit 7 Jahren den Dienst des Diakoniegemeinschaftsrates aus. Das vielfältige Engagement trägt zum Gemeinwohl bei.
Bertram Schacher aus Puschendorf
Herr Betram Schacher ist seit 1978 aktiv in der SPD Puschendorf tätig. Dabei war er bereits Kassier und für insgesamt 16 Jahre Vorsitzender. Anschließend war er in der Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD des Landkreises Fürth und zeitgleich Herausgeber der Puschendorfer Heimatzeitung „ortsGespräch“. Nach seinen Tätigkeiten als Gemeinderat ist Herr Schacher bis heute Vorstand des BRK Förderkreises Puschendorf und als vorsitzender Vereinsgründer des deutsch-italienischen Freundeskreises „Castelnouvo Berargenda“. Diese ehrenamtlichen Tätigkeiten sind anerkennenswert.
Franz Hammerschick aus Roßtal
Herr Franz Hammerschick startete 1972 als Beiratsmitglied im Sportverein Raitersaich. Nach einigen Jahren dieser Tätigkeit wurde er 1. Spielleiter, 2. Vorsitzender und Trainer der A-Jugend. Zusätzlich war er für insgesamt 20 Jahren in der Funktion des 1. Vorsitzenden. Seit letztem Jahr ist Herr Hammerschick aufgrund dieser vielzähligen Aufgaben als Ehrenvorsitzender ausgezeichnet. Diese ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich des Sports sind beachtlich.
Martha Koch aus Stein
Frau Martha Koch ist bereits seit 1951 ehrenamtlich tätig. Für die Landeskirchliche Gemeinschaft Stein kümmerte sie sich 40 Jahre um die Reinigung der Räumlichkeiten und war über 30 Jahre Missionsbeauftragte der diakonischen Aktivitäten. Bis 2021 erfasste Frau Koch die Spenden zuverlässig buchhalterisch. Neben diesen Aufgaben, verteilt sie seit über 70 Jahren Schriften, wie das Blatt „Leben und Kraft“, und kümmert sich um einsame pflegebedürftige Mitmenschen. Dieses ehrenamtliche Engagement unterstützt das gesellschaftliche Gemeinwohl.
Rainer Rohlederer aus Stein
Herr Rainer Rohlederer ist seit 1983 in der BRK Bereitschaft Stein und leistete in vielen Sanitätsdiensten erste Hilfe. Beim 1. bayrischen Sanitätszug war er einer der ersten Helfer und akquirierte in den folgenden Jahren Spenden für das Rote Kreuz. Folgend übernahm Herr Rohlederer unter anderem die Funktion des stellvertretenden Bereitschaftsleiters, des „Möglichmachers“ und letztlich seit 14 Jahren die 1. Vorstandschaft des Fördervereins für das Steiner Rote Kreuz. Sein Engagement und leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.
Heinz Schwarz aus Stein
Herr Heinz Schwarz wurde 1957 Mitglied im Jugendbund der Landeskirchlichen Gemeinschaft Stein und wurde 3 Jahre später als aktives Mitglied aufgenommen. Innerhalb dessen war er unter anderem Verantwortlicher für die Kinderstube, Chorleiter und im Team der Predigtdienste. Seit 2008 übernahm Herr Schwarz eine Funktion innerhalb des Leitungsteams des Seniorenkreises, als auch die mehrjährige Vorstandschaft des Fördervereins der LKG Stein. Zusätzlich engagierte er sich als Gemeindemitglied. Diese ehrenamtlichen Aktivitäten sind beeindruckend.
Elfriede Stadelmann aus Stein
Frau Elfriede Stadelmann ist seit 1978 aktives Mitglied in der Frauenunion in Stein. Darunter war sie langjährige Ortsvorsitzende und Stadträtin. Zusätzlich übernahm Frau Stadelmann die Funktion der stellvertretende Kreisvorsitzenden der Frauenunion Fürth und des Bezirksverbandes. Der politische Einsatz für Frauen ist ein bemerkenswerter Bestandteil für die gesamte Gesellschaft.
Bernhard Schmitt aus Veitsbronn
Herr Bernhard Schmitt unterstützt den katholischen Posaunenchor Veitsbronn seit 1974. Seit 45 Jahren ist er insbesondere als Chorleiter tätig und hat einen immensen Beitrag zu der Leistungssteigerung des Chors geleistet. Ebenso hat Herr Schmitt die Zusammenarbeit mit dem evangelischen Posaunenchor hin zu einer selbstverständlichen Kooperation gefördert. Das musikalische Engagement ist wirkungsreich.
Oskar Däumler aus Wilhermsdorf
Herr Oskar Däumler war ab 1982 für 36 Jahre in der Funktion des Schatzmeisters der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft Ortsverband Wilmersdorf. Ab 2018 ist er bis heute tätig als Revisor der DLRG. Letztes Jahr wurde Herr Däumler aufgrund dieser Aufgaben als Ehrenmitglied ausgezeichnet. Diese Tätigkeiten für den Verein sind lobenswert.
Gerhard Weißfloch aus Wilhermsdorf
Herr Gerhard Weißfloch übt seit 1980 diverse ehrenamtlichen Tätigkeiten in dem Fledererverein, dem Schützenverein und der Dorfgemeinschaft Meiersberg aus. Er unterstützt bei der Organisation und der Dekoration bei unterschiedlichen Veranstaltungen, beispielsweise dem 25-jährigen Jubiläum des Flederervereins. In diesem Verein war Herr Weißfloch 25 Jahre in der Funktion des 1. Vorstandes tätig und wurde 2019 als Ehrenvorstand ausgezeichnet. Zusätzlich ist er seit zwei Jahren 2. Vorstand der Dorfgemeinschaft und Leiter des Kärwateams. Die Unterstützung dieser Vereine ist beachtlich.
Hans Bölian aus Zirndorf
Herr Hans Bölian ist seit 1983 Mitglied des Sportschützenvereins Wintersdorf. Darunter war er zehn Jahre in der Funktion des 3. Vorstandes und ist bis heute insgesamt 30 Jahre im Verwaltungsausschuss tätig. Als zuverlässiger Ansprechpartner für jegliche Belange wurde Herr Bölian als Ehrenmitglied des Vereins ausgezeichnet. Solche langfristigen ehrenamtlichen Einsätze für Vereine sind bemerkenswert.
Alle Bilder des Ehrenabends sowie aller Geehrten aus den Städten und Gemeinden finden Sie hier zum Download:
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