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“Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“: Tag des offenen Denkmals 2025

25.09.2025  |  Landkreis Fuerth

Mit einem stimmungsvollen Auftakt im historischen Klosterhof in Langenzenn wurde der diesjährige Tag des offenen Denkmals im Landkreis Fürth eröffnet. Das bundesweite Motto “Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ prägte auch im Landkreis das Programm: Mehrere Kirchen öffneten ihre Türen und gaben Einblicke in ihre besondere Ausstattung, die sonst oft im Verborgenen bleibt.

Die Eröffnung des diesjährigen Tages des offenen Denkmals fand im Klosterhof in Langenzenn statt.

Die Eröffnung des diesjährigen Tages des offenen Denkmals fand im Klosterhof in Langenzenn statt.

Dr. Thomas Liebert, Kreisheimatpfleger wusste nicht nur die Geschichte hinter den Altären in der Trinitatiskirche in Langenzenn zu erzählen, sondern hob ebenfalls die Bedeutung der Kunstschätze für die Identität unserer Gesellschaft hervor.

Dr. Thomas Liebert, Kreisheimatpfleger (1.v.l.) wusste nicht nur die Geschichte hinter den Altären in der Trinitatiskirche in Langenzenn zu erzählen, sondern hob ebenfalls die Bedeutung der Kunstschätze für die Identität unserer Gesellschaft hervor.

Die Trinitatiskirche in Langenzenn beeindruckt die Besucherinnen und Besucher bis heute mit ihrem spätmittelalterlichen Langhaus, wertvollen Glasfenstern und Altären.

Die Trinitatiskirche in Langenzenn beeindruckt die Besucherinnen und Besucher bis heute mit ihrem spätmittelalterlichen Langhaus, wertvollen Glasfenstern und Altären.

Die Trinitatiskirche in Langenzenn beeindruckt die Besucherinnen und Besucher bis heute mit ihrem spätmittelalterlichen Langhaus, wertvollen Glasfenstern und Altären.

Die Trinitatiskirche in Langenzenn beeindruckt die Besucherinnen und Besucher bis heute mit ihrem spätmittelalterlichen Langhaus, wertvollen Glasfenstern und Altären.

Landrat Bernd Obst hob in seiner Ansprache hervor, dass Denkmale weit mehr seien als alte Steine: “Sie sind sichtbare Geschichte, lebendige Kultur und ein Erbe, das unsere Identität prägt“. Gerade Kirchen im Landkreis seien reich ausgestattet und zeigten, dass “wert-voll“ sich nicht in Geld bemisst, sondern in Geschichte und Gemeinschaft.

Auch Kreisheimatpfleger Dr. Thomas Liebert betonte den Stellenwert der Aktion: “Der Tag des offenen Denkmals macht bewusst, dass das, was wir als selbstverständlich wahrnehmen, tatsächlich unersetzlich ist. Unsere Kirchen sind Schatzkästchen, die Zeugnis geben von Kunstfertigkeit, Glauben und regionaler Identität.“ 

Offene Kirchen im Landkreis 
Zu den Stationen gehörte unter anderem die Trinitatiskirche in Langenzenn. Einst Teil eines Augustiner-Chorherrenstifts, beeindruckt sie Besucherinnen und Besucher bis heute mit ihrem spätmittelalterlichen Langhaus, wertvollen Glasfenstern und Altären. Auch die Orgel aus dem Jahr 1982, gefertigt von Deininger & Renner, wurde vielfach bewundert.

In Puschendorf öffnete die spätgotische St.-Wolfgangskirche ihre Pforten. Das Bauwerk entstand Ende des 15. Jahrhunderts auf den Mauern eines früheren Jagdschlosses. Besucherinnen und Besucher konnten hier unter anderem den Hochaltar mit seinem eindrucksvollen Gnadenstuhl, ein spätgotisches Kruzifix sowie die kostbaren Kabinettscheiben aus dem 16. Jahrhundert bestaunen.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Pfarrkirche St. Veit in Veitsbronn, die mit ihren spätmittelalterlichen Ausstattungsstücken zu den bedeutendsten Sakralbauten der Region zählt. In Seukendorf war die St.-Katharina-Kirche geöffnet, ergänzt durch die kleine Burgkapelle Seckendorf, einem der ältesten Gebäude im Landkreis, wo der Architekt, der die Sanierungsmaßnahmen betreut hat, zu Fragen der Baugeschichte Rede und Antwort stand. Und auch die Oberasbacher Lorenzkirche öffnete an diesem Tag ihre Türen - das älteste Gebäude der Stadt.

Geschichte erlebbar machen 
Die Möglichkeit, Kunstwerke wie Altäre, Skulpturen, Fresken oder historische Kanzeln aus nächster Nähe zu betrachten, stieß auf reges Interesse. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit sich zu informieren und an Führungen von ehrenamtlichen Kirchenführerinnen und Kirchenführern teilzunehmen.

“Nur was wir kennen, können wir auch bewahren“, fasste Dr. Liebert zusammen. Landrat Obst ergänzte: “Solche Tage zeigen eindrucksvoll, dass Denkmalschutz keine Pflichtübung ist, sondern ein Dienst an der Gemeinschaft und an kommende Generationen.“ 

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