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Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel: Dritte Pflegekonferenz im Landkreis

13.05.2026  |  Landkreis Fuerth

Lösungen wachsen aus Engagement und Zusammenarbeit: In Veitsbronn trafen sich über 50 Expertinnen und Experten, um die Pflegeversorgung im Landkreis Fürth zukunftsfähig zu gestalten. Im Fokus standen dabei die Vernetzung der Akteure, der Einsatz moderner Technik und neue Beratungsangebote.

Gruppenfoto

Die Pflegekonferenz im Landkreis Fürth hat sich als zentrale Plattform etabliert, um die regionale Pflegeversorgung nachhaltig zu stärken. Sie fand bereits zum dritten Mal statt. Mehr als 50 Vertreterinnen und Vertreter aus der Pflegebranche, der Verwaltung und sozialen Organisationen kamen zusammen, um die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Kostenträgern und Leistungserbringern weiter zu optimieren.

Synergien nutzen und neue Wege gehen 
Das Ziel der Konferenz ist eine engere Vernetzung, um sowohl die Arbeitsbedingungen für Fachkräfte als auch die Pflegequalität für Betroffene zu verbessern. Landrat Bernd Obst betonte in seiner Begrüßung die Dringlichkeit dieses Austauschs: „Die Gesellschaft altert, der Bedarf an Pflege steigt, und die Zahl der verfügbaren Fachkräfte sinkt.“ Laut Obst könne man diesen Herausforderungen nur begegnen, indem man Synergien nutze und „über den Tellerrand schaut“. Ein wichtiger Baustein für die Zukunft ist dabei die Einbindung Künstlicher Intelligenz (KI) sowie die kontinuierliche Aktualisierung von Hard- und Software in den Versorgungsnetzwerken. 

Starke Bilanz für Pflegestützpunkt 
Im Rahmen der Konferenz wurde zudem die Aufnahme von fünf neuen Mitgliedern beschlossen. Darunter befindet sich auch der neue Pflegestützpunkt des Landkreises Fürth im Pinderpark. Mitarbeiterin Yvonne Götz berichtete von einem erfolgreichen Start: Seit der Eröffnung Ende Januar 2026 wird das kostenfreie und unabhängige Beratungsangebot sehr gut angenommen. Bis April wurden bereits über 150 Beratungen durchgeführt – im Schnitt fünf bis sechs pro Tag. Die Gespräche finden teils im Stützpunkt, teils direkt im häuslichen Umfeld statt, um Ratsuchenden den Weg durch das komplexe Pflegesystem zu erleichtern.

Digitale Unterstützung durch den „Pflegefinder“ 
Ergänzt wird das Beratungsangebot durch den Ende 2025 realisierten „Pflegefinder“. Diese digitale Plattform ermöglicht es Angehörigen und Pflegebedürftigen, unter www.stmgp.bayern.de/pflege/pflegefinder/ gezielt nach passenden Angeboten in der Region zu suchen. Das Tool leistet wichtige Entscheidungshilfe und hilft dabei, Versorgungslücken über die Landkreisgrenzen hinweg zu vermeiden.

Gestaltung regionaler Pflege 
Nach einem Rückblick auf die Ereignisse seit dem Vorjahr durch Martina Eckmüller (Gesundheitsregionplus) wurden die Themen in verschiedenen Arbeitsgruppen vertieft. Die Konferenz unterstrich erneut ihren Anspruch als Forum für einen konstruktiven Dialog und einen ganzheitlichen Ansatz zur Gestaltung der regionalen Pflege.

Kontakt 
Landratsamt Fürth 
Geschäftsstellenleiterin Gesundheitsregionplus 
Martina Eckmüller 
Telefon: 0911 9773-1980 
E-Mail:
www.landkreis-fuerth.de/gesundheitsregion-plus 

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