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Gemeinsam auf dem Weg zum Klimalandkreis: Der Prozess ist die Chance

26.06.2026  |  Landkreis Fuerth

Mit einem erfolgreichen Kick-off ist der Landkreis Fürth offiziell in den vierjährigen Prozess zum „Klimalandkreis“ eingetreten. Gemeinsam mit rund 25 Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen sowie mit Unterstützung der Energieagentur Nordbayern ging es darum, Ziele, Chancen und den Ablauf des Prozesses kennenzulernen und erste gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.

Beim Kick-off zum Klimalandkreis Fürth wurden Ziele, Chancen und erste Schritte des mehrjährigen Prozesses vorgestellt. (v.l.n.r.) Monika Hübner, Koordinationsstelle Nachhaltigkeit Landkreis Fürth, Nicola Polterauer, Energieagentur Nordbayern und Joanna Bacik, Regional- und Wirtschaftsförderung Landkreis Fürth

Beim Kick-off zum Klimalandkreis Fürth wurden Ziele, Chancen und erste Schritte des mehrjährigen Prozesses vorgestellt. (v.l.n.r.) Monika Hübner, Koordinationsstelle Nachhaltigkeit Landkreis Fürth, Nicola Polterauer, Energieagentur Nordbayern und Joanna Bacik, Regional- und Wirtschaftsförderung Landkreis Fürth

Der Klimalandkreis ist ein strategischer Entwicklungsprozess, der Kommunen und Landkreise dabei unterstützt, ihre Aktivitäten in den Bereichen Klimaschutz, Energie, Mobilität und Klimaanpassung systematisch weiterzuentwickeln. Bestehende Projekte und Ideen werden erfasst, miteinander verknüpft und in einen langfristigen Fahrplan überführt. Ziel ist es, vorhandene Potenziale sichtbar zu machen, Synergien zu nutzen und den Landkreis zukunftsfähig aufzustellen. Regelmäßige Audits helfen dabei, Fortschritte messbar zu machen und die gesetzten Ziele konsequent weiterzuverfolgen. 
Der Kreistag hatte bereits 2023 beschlossen, an diesem Prozess teilzunehmen, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 strukturiert weiterzuverfolgen.

Die Herausforderungen für Kommunen und Landkreise werden in den kommenden Jahren nicht kleiner: Themen wie Energieversorgung, Klimafolgenanpassung, Ressourceneffizienz und neue gesetzliche Anforderungen betreffen nahezu alle Aufgabenbereiche der Verwaltung. Der Klimalandkreis bietet die Möglichkeit, bestehende Aktivitäten besser zu bündeln und zu dokumentieren, Einspar- und Optimierungspotenziale zu erkennen, die bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu stärken, die Verwaltung resilient und zukunftsfähig aufzustellen sowie langfristige Ziele strukturiert und nachvollziehbar zu verfolgen.  

Der Prozess ist die Chance: für mehr Transparenz, bessere Zusammenarbeit und eine nachhaltige Entwicklung des Landkreises. Besonders erfreulich war die Erkenntnis aus dem Kick-off, dass heute in vielen Bereichen engagiert an Themen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung gearbeitet wird. Viele Kolleginnen und Kollegen denken Klimaschutz und Nachhaltigkeit längst in ihren täglichen Entscheidungen mit.  

Hier setzt der Klimalandkreis an: Nichts neu erfinden, sondern Bestehendes sichtbar machen, miteinander vernetzen und weiterentwickeln. Klimaschutz und Klimaanpassung sind Querschnitts aufgaben, die viele Fachbereiche betreffen. In den kommenden Jahren werden neue Impulse aufgenommen, um einen Klimafahrplan für den Landkreis Fürth zu entwickeln.

Förderung durch Staatsministerium  
Unterstützt wird das Vorhaben durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Die Förderung erfolgt über die Richtlinie zum Umwelt-Förderschwerpunkt „Klimaschutz in Kommunen“ im Klimaschutzprogramm Bayern 2050, die sogenannten Förderrichtlinien Kommunaler Klimaschutz, kurz KommKlimaFöR.    

Pressekontakt

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Arbeitsbereichsleitung


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