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Heimattour 2025: Im Fokus standen Natur, Wirtschaft & Kunst – alles „regionale Schätze“

31.07.2025  |  Landkreis Fuerth

Einen regionalen Einblick in Natur, Wirtschaft und Kunst – das bot die Heimattour 2025 an einem Tag: Knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei und damit war die Tour durch den Landkreis vollständig ausgebucht. Trotz unsicherer Wetterlage blieb es während des gesamten Programms trocken. Nach einer kurzen Begrüßung durch Landrat Bernd Obst ging es los. Den Auftakt der Tour machte eine geführte Wanderung durch den Hainberg.

Landrat Bernd Obst begrüßte die knapp 50 Teilnehmerrinnen und Teilnehmer zum Start der diesjährigen Heimattour.

Landrat Bernd Obst begrüßte die knapp 50 Teilnehmerrinnen und Teilnehmer zum Start der diesjährigen Heimattour.

Erste Station war der Hainberg. Hier führte Marion Strupf durch das Naturschutzgebiet.

Erste Station war der Hainberg. Hier führte Marion Strupf durch das Naturschutzgebiet.

Erste Station war der Hainberg. Hier führte Marion Strupf durch das Naturschutzgebiet.

Erste Station war der Hainberg. Hier führte Marion Strupf durch das Naturschutzgebiet.

Bei der Gärtnerei Ascher in Oberasbach konnten die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Bei der Gärtnerei Ascher in Oberasbach konnten die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Bei der Gärtnerei Ascher in Oberasbach konnten die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Bei der Gärtnerei Ascher in Oberasbach konnten die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Am Nachmittag führte Kreisheimatpfleger Dr. Liebert durch die Laurentiuskirche in Roßtal.

Am Nachmittag führte Kreisheimatpfleger Dr. Liebert durch die Laurentiuskirche in Roßtal.

Am Nachmittag führte Kreisheimatpfleger Dr. Liebert durch die Laurentiuskirche in Roßtal.

Am Nachmittag führte Kreisheimatpfleger Dr. Liebert durch die Laurentiuskirche in Roßtal.

Vom Truppenübungsplatz zum Naturschutzgebiet  
Naturschutzwächterin Marion Strupf brachte der Gruppe die besondere Flora und Fauna des Naturschutzgebiets näher. Dabei standen unter anderem die Anpassungsstrategie von Pflanzen an den sandigen Boden sowie verschiedene Vegetationszonen im Fokus. Auch der Biber, der hier wieder heimisch geworden ist, spielte eine zentrale Rolle. Erstaunlich: Alle Nadelbäume im Gebiet wurden bereits vor mehreren Jahrhunderten gepflanzt – ein Zeugnis nachhaltiger Bewirtschaftung früherer Zeiten.

Weihnachtssterne im Wachstum 
Weiter ging es zur Gärtnerei Ascher, die heuer ihr 60-jähriges Jubiläum feiert. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden die Gäste von Mitinhaber Dieter Ascher sowie der Mitarbeiterin Kerstin Bardenbacher durch die Gewächshäuser und die Baumschule geführt. Die Geschichte des Betriebs, der einst mit Schnittblumen begann und heute auf Beet und Balkonpflanzen spezialisiert ist, beeindruckte ebenso wie die moderne Ausstattung. Eine Bewässerungsanlage mit Gießwagen und Osmose-Reinigung, automatische Beschattung sowie Topfpflanzmaschinen zeigten, wie innovativ traditionelle Gartenbaubetriebe heute arbeiten und wie viel Technik zum Einsatz kommt. 
Auch viele praktische Tipps für Pflanzenpflege zu Hause durften nicht fehlen – ein besonderes Highlight war der Anblick tausender junger Weihnachtssterne in verschiedenen Wachstumsstadien.

Kulinarische Stärkung im „Weißen Lamm“ 
Für „Speiss und Trank“ sorgte der Gasthof „Weißes Lamm“ in Roßtal, geführt von Familie Fischhaber. Geschmacklich ließ das traditionelle Menü keine Wünsche offen und rundete den Tag kulinarisch ab.  

Verschiedene Baustile in St. Laurentius 
Am Nachmittag führte Kreisheimatpfleger Dr. Liebert durch die Laurentiuskirche in Roßtal. Die Kirche beeindruckt durch eine spannende Mischung verschiedener Baustile aus mehreren Epochen. Einst ein bedeutender Wallfahrtsort, birgt sie heute noch Spuren ihrer Vergangenheit – etwa in der Krypta, die damals zur Aufbahrung heiliger Personen genutzt wurde und heute als Ort für Ausstellungen und Meditation dient.  

Regional- und Wirtschaftsförderung 
Die Regional- und Wirtschaftsförderung des Landkreises organisierte und begleitete diesen Tag mit dem Ziel, die Region sichtbar zu machen, für „Schätze“ zu sensibilisieren, regionale Identität zu stärken sowie die lokale Wertschöpfung zu fördern. Weitere Touren sind in Planung.