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Jugendleistungsprüfung in Langenzenn: „Ihr seid die Zukunft der Feuerwehr”

28.04.2026  |  News Kategorien

Wer sich in der Jugendfeuerwehr engagiert und zwischen 14 und 18 Jahren alt ist, kann die Bayerische Jugendleistungsprüfung ablegen. Diese Prüfung ist nach dem Wissenstest eine der ersten praxisnahen Stationen in der Ausbildung der Jugendfeuerwehr.

Übergabe der Jugendleistungsspange an die Teilnehmer

Alle Prüflinge haben bestanden. Aus den Händen von Landrat Bernd Obst, Langenzenns Zweitem Bürgermeister Christian Ell und dem Kreisbrandrat Frank Bauer erhielten sie schließlich die begehrte Jugendleistungsspange.

Gruppenbild der Teilnehmer der Jugendleistungsspange

Für den Landkreis Fürth wurde die Jugendleistungsprüfung in diesem Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Langenzenn abgenommen. Fotos: Roland Heinrich

Ausbildungs- und Leistungsnachweis 
Sie dient als Leistungsabzeichen des Freistaates Bayern für alle Angehörigen von Feuerwehren und fungiert als Ausbildungs- und Leistungsnachweis für Jugendliche in der Nachwuchsarbeit. Die Prüfung wurde 1983 vom Bayerischen Innenministerium eingeführt. Sie umfasst einen schriftlichen und einen praktischen Teil, in dem jeweils fünf Einzel- und Truppübungen die vermittelten Fähigkeiten überprüft werden. Für den Landkreis Fürth wurde die Jugendleistungsprüfung in diesem Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Langenzenn abgenommen. 
 

Teamwork und Geschick in der Praxis 
Die Jugendlichen zeigen dort ihr Können bei praktischen Übungen wie dem Auswerfen von Schläuchen, dem Zielwerfen einer Feuerwehrleine, dem Kuppeln von Saugschläuchen sowie beim Erkennen und Zuordnen wasserführender Gerätschaften. Die Aufgaben erfordern Teamwork, Geschick sowie eine gute Ausbildung. Dabei stehen Zusammenarbeit, erlernte Grundkenntnisse der Brandbekämpfung und technisches Geschick im Fokus. Die Übungen werden an mehreren Stationen absolviert, oft unter Zeitdruck. Bei einigen Prüfungen kommt es zudem besonders auf Zielgenauigkeit und Präzision an.  
 

Von A wie Auslegen bis Z wie Zielwurf 
Am Vormittag wartete die Theorie: Hier musste ein Fragebogen beantwortet werden. Unter den wachsamen Augen der Schiedsrichter und Zeitnehmer der Kreisjugendwartin Pia Wunschik ging es im praktischen Teil ans Gerät. Dabei steht nicht immer nur das Löschen oder das Auslegen von Schläuchen im Mittelpunkt. Auch das Befestigen und der Zielwurf einer Feuerwehrleine sowie das Anlegen eines Brustbundes sind fester Bestandteil der Prüfung.  
 

Gutes Ergebnis 
Nach Abschluss der Übungen stieg die Spannung beim Feuerwehrnachwuchs. Die anschließende Auswertung brachte das erfreuliche Ergebnis: Alle haben die Jugendleistungsprüfung bestanden. Aus den Händen von Landrat Bernd Obst, Langenzenns Zweitem Bürgermeister Christian Ell und dem Kreisbrandrat Frank Bauer erhielten sie schließlich die begehrte Jugendleistungsspange. Diese dürfen sie jetzt an der rechten Brusttasche ihrer Dienstuniform tragen.  
 

Engagement für die Allgemeinheit 
„Darauf könnt ihr stolz sein“, lobte der Landrat den Einsatz der jungen Menschen. Diese Art des Engagements für die Allgemeinheit sei „nicht selbstverständlich“. Zusammen mit Christian Ell und Kreisbrandrat Bauer bedankte sich der Landrat herzlich bei den Ausbildern, Prüfern und Organisatoren vor Ort.